Archiv der Kategorie: Vorbereitungen

Wohnungslos, arbeitslos – jetzt geht’s los!

Wir haben heute unsere Wohnungsübergabe gehabt. Es ist alles gut gelaufen und der Auszug ist endlich über die Bühne. Was für ein seltsames Gefühl keinen einzigen Schlüssel mehr in der Tasche zu haben. Vielen Dank nochmal an all die fleissigen Helfer die uns unterstützt haben – ihr habt uns unglaublich viel abgenommen.

Nachdem jetzt alles erledigt ist kann es losgehen! Morgen Mittag fährt unser Zug nach Frankfurt. Nach einem kleinen Zwischenstopp bei einer Freundin geht’s dann am Samstagmorgen in den Flieger. Unsere Flugroute ist:

  • Frankfurt -> Toronto, Dauer: 8:15h
  • Aufenthalt Toronto, Dauer: 6h
  • Toronto -> San Francisco, Dauer: 5:45h

Insgesamt sind wir also ca.  20h unterwegs. Das wird lustig. 🙂


Komprimierter Lesestoff

Das Gerät hier links ist ein Kindle (sprich „Kindl“ – wie ein Bayer :)):

Das ist ein E-Book Lesegerät von Amazon. Meine verrückten Arbeitskollegen von Inxmail haben mir so einen zum Abschied geschenkt – danke Jungs und Mädels! Für Reisende bietet es einen entscheidenden Vorteil: Es wiegt, mit Hülle, nur 250gr und man kann über 1000 Bücher darauf speichern. Zum Vergleich: Das Buch daneben wiegt 2020gr – also fast das zehnfache. Und dann hat man ja erst ein Buch… Ein weiterer Clou des Kindle ist dass die Batterie über drei Wochen hält, weil nur beim Blättern Strom verbraucht wird (E-Ink Technologie).

Ich habe jetzt also auf jeden Fall genug Platz für ausreichend Lesestoff.


Musik aus der Dose

Wenn man so lange unterwegs ist, will man natürlich auch Musik hören. Auf unseren iPod passt zum Glück unsere gesamte CD-Sammlung. Nur Boxen für unterwegs hatten wir noch keine. Warum also nicht welche bauen?

Die Boxen sollten transportabel, klein und robust sein. Schließlich werden sie ja häufig im Rucksack transportiert werden.

Der Ausgangspunkt für diese kleine Bastelei waren Lautsprecher aus alten Computerboxen und eine hübsche Teedose die eigentlich auf den Sperrmüll sollte:

Image

Damit der Lautsprecher in die Teedose passt, musste ich die Ecken absägen:

Danach wurde die Verkabelung gelötet (danke an Simon für den Lötkolben). Die Box hat zwei Cinch-Eingänge, die auf den gleichen Lautsprecher gehen – schließlich gibt’s nur eine Box, man will aber trotzdem beide Kanäle hören:

Image

Damit der Lautsprecher oben in der Dose sitzt und nichts scheppert, habe ich ein Gestell aus Pappe gebaut, auf dem der Lautsprecher dann liegt:

Image

Zum Schluss wurde der Lautsprecher noch mit Heisskleber am Dosenrand fixiert damit er nicht wackelt und fest in der Dose sitzt:

Image

Fertig ist die portable Musikbox! Mit geschlossenem Deckel ist der Lautspecher perfekt für den Transport im Rucksack geschützt. Und nett ausschauen tut’s obendrein:

Image

Mit dem was aus Handies oder Laptops kommt kann die Teedose durchaus mithalten, bzw. es (glückklicherweise) übertreffen. Für Hyper, Hyper! reicht’s auf jeden Fall! 🙂


Es leert sich

Es ist unglaublich was man über die Jahre alles mit umzieht weil “man es ja irgendwann wieder brauchen könnte”. Momentan besteht die Kunst darin auszuloten, ob man lieber die nächsten drei Monate in einer leeren Wohnung verbringen oder am Ende einen riesen Berg auf einmal wegschaffen möchte. Bei uns ist es so halb/halb. Das heisst wir leben jetzt in einer halbleeren Wohnung und dürfen am Ende einen halbriesigen Berg versorgen. 🙂

Das interessante dabei ist jedoch – es ist erleichternd weniger zu besitzen. Man fühlt sich irgendwie freier.


Platz zum stapeln…

nach dem ich schon seit Wochen panisch bin was wir mit unseren ganzen Sachen machen ist am Sonntag ein Wunder passiert! Wir haben einen weiteren Platz zum verstauen unseres Krams angeboten bekommen (bei Achim`s Eltern). Juhu keine Verstauungsprobleme mehr!

Jetzt hab ich eine Sorge weniger und das Gefühl die Bahn ist frei für ne tolle Zeit in USA/Kanada. Bis das nächste Problem kommt ; ) haha.


Was tut man nicht alles…

Letzte Woche kam ich an einen Punkt meines Lebens den ich eigentlich immer vermeiden wollte: Ich musste zum Arbeitsamt. Da sonst unsere Ansprüche auf ALG verfallen wenn wir wieder kommen, mussten wir uns arbeitslos melden. Naja, wie ich festgestellt habe war alles nur halb so schlimm. Meine „Kundenberaterin“ war freundlich und die Sache ging schnell rum. Man hat zwar ein bisschen Aufwand, aber den nimmt man ja gerne in Kauf dafür dass man dann ein ganzes Jahr ALG I bekommt. Ich würde sagen da stimmt der Kosten-Nutzen-Faktor. 🙂


Yeah

Am 02. Juni geht’s los!