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Letzter Tag in Fernost

Heute war leider schon unser letzter Tag in Singapur. Da haben wir es, ausnahmsweise, etwas entspannter angehen lassen. Zuerst ging’s zum Frühstück ein bisschen um den Block:

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We started this day a little more relaxed and strolled around our neighbourhood for breakfast.

Danach stand der botanische Garten auf dem Programm. Dieser ähnelt einem riesigen Park und hat gesonderte Bereiche mit Themen wie Duftblumen, Heilkräuter oder Orchideen. Wir sind ein bisschen durch den Garten geschlendert und haben im Gebüsch eine gut versteckte Riesenechse (Länge ca. 1m) entdeckt:

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In the botanic gardens, we saw this big lizard of roughly one meter length. It sat well hidden in the bush next to the trail.

Die gibt es hier also nicht nur im Zoo – sehr cool!

Nachdem wir genug von Heilkräutern zum Thema Rheuma und Fortpflanzungsbeschwerden hatten, ging es in Richtung Bayfront. Dort angekommen, hat man eine gute Perspektive auf Singapurs futuristisches Stadtbild:

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At the Bayfront, we had a fantastic view over Singapore’s futuristic skyline.

Dann ging es zu den „Gardens by the Bay“ – eine Art Erlebnisgarten mit interessanten architektonischen Gebilden, den Supertrees:

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The „Gardens by the Bay“ are home to a grove of „Supertrees“. These man made structures are covered with greenery and blend in well in this tropical high tech city.

Für $5 kann man 15min. auf dem Gehsteig in 22m Höhe zwischen den Supertrees herumlaufen und die Aussicht genießen:

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For $5 you can walk on the Skyway and enjoy the magnificent views. In the background you can see one of the two gigantic glass houses in the gardens. It has a man made mountain in it with a 30m high waterfall.

Das Gebilde im Hintergrund ist eines der zwei riesigen Gewächshäuser im Garten. In diesem Glashaus befindet sich der „Cloud Forest“, ein künstlicher Regenwald inkl. kleinem Berg mit 30m hohem Wasserfall. Warum man sowas in den Tropen braucht ist mir zwar schleierhaft, aber es sieht auf jeden Fall schick aus.

Das geht:

  • Den Tag spät beginnen und früh beenden
  • In Little India in einem kleinen Straßenrestaurant super leckere, original indische, Küche genießen
  • Die günstigen Preise für’s Essen gehen

Das geht nicht:

  • Bei läppischen 26°C, zwei Minuten nach dem Duschen wieder völlig verschwitzt sein (die hohe Luftfeuchtigkeit macht’s möglich)
  • Der Sauberkeitszustand der Toiletten in den U-Bahnstationen
  • Morgen schon wieder abreisen müssen

Singapur Zoo

Der Zoo in Singapur ist einer der Hauptsehenswürdigkeiten dieses kleinen Landes. Er liegt relativ weit vom Stadtzentrum entfernt, sodass man bei der Anreise auch ein paar andere Einblicke in den Stadtstaat bekommt. Wir haben uns für ein Kombiticket für Zoo und Nachtsafari entschieden das mit $71 zu buche schlägt.

Direkt beim Eingang trifft man gleich auf diese winzigen Affen, deren Gesichtszüge verblüffend menschlich wirken:

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We visited the Singapore Zoo. Right at the entrance, there are these funny little monkeys. This fellow somehow reminded me of the singer of famous german metal band Rammstein.

Der Kollege hat mich irgendwie an den Sänger von Rammstein erinnert.

Die asiatischen Elefanten sind zwar kleiner als die afrikanischen, aber immer noch sehr beeindruckend:

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The asian elephants, albeit smaller than their african counterparts, were very impressive.

Der Zoo beheimatet zahlreiche Affenarten, wie z.B. diese hier:

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There were tons of different monkeys in the zoo.

Den Namen konnten wir uns jedoch leider nicht merken.

Einer der Höhepunkt im Zoo war für uns das „Fragile Forest“ Haus, indem die Tiere frei rumgelaufen, bzw. geflogen, sind. Dort gab es zahlreiche Flughunde, die ein bisschen abhingen:

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In the „Fragile Forest“ house, you could get up close to the animals. There were many flying foxes hanging our (literally…).

Die Flügelspannweite ist beträchtlich, wenn sie so über die Köpfe hinwegflattern.

Richtig nahegekommen ist uns auch der Katta („Ring-Tailed Lemur“):

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This is a Ring-Tailed Lemur.

In der Reptilienausstellung haben wir ein paar bekannte Gesichter aus Australien gesehen. Ursels Liebling war jedoch die Riesenlandschildkröte:

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Ursula’s favourite: The Giant Tortoise.

Dieses Tier war sehr entspannt und hatte es nicht eilig.

Das besondere am Zoo in Singapur ist, dass die Gehege relativ groß sind und über üppige Vegetation verfügen. Man hat also das Gefühl dass es den Tieren weit besser geht als in den meisten Zoos, die ich bisher besucht habe. Die Orang-Utans scheinen z.B. frei auf den Bäumen herumzuhüpfen. Erst bei genauerem hinsehen sieht man dass sie nicht völlig frei sind – durch eine geschickte, unauffällige Drahtkonstruktion können sie nicht von den Bäumen herunter. Zur Fütterung kommen sie dann aber herabgeklettert:

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Feeding time for the orang-utans, who roamed seemingly freely in the trees in the zoo.

Und weil Singapur fast am Äquator liegt, hat man auch das Gefühl dass der Zoo relativ nah an die natürliche Umgebung der Tiere herankommt:

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Since the zoo is so close to the equator, many of the animals feel right at home in the climate.

Nur für ein Tier hat das leider ganz und gar nicht zugetroffen, den Eisbären:

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Only this poor canadian chap had a really hard time dealing with the heat. We pittied him.

Der arme Kerl hat völlig deplaziert und ziemlich fertig ausgesehen. Hm, ich würde 70°C wärmer als gewohnt vermutlich auch nicht gerade locker wegstecken…

Das geht:

  • So viele Tiere sehr nah an ihrem natürlichem Lebensraum sehen
  • Dass wir bereits in Australien waren und die ganzen Tiere dort in freier Wildbahn gesehen haben (der Australien-Bereich war nämlich wegen Wartungsarbeiten geschlossen)
  • Das Transportsystem in Singapur

Das geht nicht:

  • Einen Eisbären in den Tropen halten
  • Die beschleunigte Abholzung des Regenwaldes, u.a. befeuert durch brilliante Ideen des Westens wie z.B. „Biosprit“ (das „Bio“ in dem Wort hat wohlgemerkt nichts mit ökologisch oder nachhaltig zu tun), und damit die Zerstörung der Lebensgrundlage zahlreicher Tier- und Pflanzenarten
  • Die Kälte in den Bussen und Bahnen – das ist als ob man im Kühlschrank rumfährt

Singapur

Nachdem wir gestern spät am Abend in Singapur angekommen sind und freundlich von unserem Gastgeber empfangen wurden, ging es heute Morgen recht abenteurlich mit der Such nach einem Frühstück los. Es hat nicht lange gedauert bis Ursel einen Kaffeestand entdeckt hatte. Der Kaffee zum mitnehmen sah dann aber doch etwas anders aus als gewohnt:

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That’s not a coffee infusion but a normal coffee to go in Singapore.

Währenddessen habe ich mich mit dem Nahrungsangebot befasst und mich nicht so ganz zwischen Suppe mit Schweineleber, -innereien oder Fischkopf entscheiden können. Hm, wir haben dann ein paar Häuser weiter zum Glück einen Bäcker gefunden – einen chinesischen natürlich. Dort haben wir dann erstmal ein paar Knödel („Dumplings“) und eine Art Gemüsekuchen bestellt:

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Luckily we found some dumplings and a veggie cake for breakfast so I didn’t have to choose between soup with pig liver, intestines, or fish head.

Das sieht doch schon besser aus.

Nachdem wir die Gegend um unser Haus etwas näher betrachtet hatten, ging’s in die Stadt. Zuerst in’s arabische Viertel, wo es tolle Moscheen zu bestaunen gab:

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We went to explore the city. After we had a look at the area where we stayed, we headed to the arabian quarter. There we saw nice mosques.

Gleich nebenan ist Little India, das indische Viertel. Dort gibt es lauter Obst-und Gemüsehandler, Stände mit Blumenkränzen und bunte Häuser:

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After that we went to Little India, with it’s colorful houses.

Und natürlich findet man dort auch beeindruckende Hindutempel:

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Of course they also had some hindu temples.

Weiter ging es nach Chinatown. Da gerade der Beginn des chinesischen Neujahres gefeiert wird, ist Chinatown mit bunten Lampions geschmückt:

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In Chinatown they had all these nice lampions because of the chinese new year celebrations.

Auch hier durfte ein religiöser Bau nicht fehlen:

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And of course they had temples as well.

Wie man sieht kann in Singapur in kürzester Zeit in verschiedene Kulturen eintauchen.

Es ist kein Widerspruch dass sich diese alten Kulturen inmitten einer hochmodernen Stadt entfalten. An manchen Stellen denkt man, man ist ein einem Science-Fiction Film:

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Despite all these old cultures, Singapore is very modern and in some places looks like in a science fiction movie.

Besonders schön zur Geltung kommt die extravagante Architektur Singapur’s jedoch in der Dunkelheit:

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Especially at night, the extravagant architecture shines.

Die Innenstadt steckt voller Hochhäuser, deren Lichter Nachts die Stadt erhellen:

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The downtown core is full of impressive highrises that light up the city at night.

Und auch in Chinatown herrscht am Abend eine ganz besondere Stimmung:

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And also Chinatown had a very special vibe in the night. It was a long day!

Ein langer Tag!

Das geht:

  • – Motivationslücke –

Das geht nicht:

  • – Motivationslücke –