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Kawakawa und Auckland

Am Samstag sind wir vom hohen Norden Neuseelands nach Auckland aufgebrochen. Den Weg nach Süden sind wir an der Ostküste entlang gefahren. Leider war es ziemlich wolkenverhangen und verregnet, weshalb man von der Landschaft nicht sonderlich viel sehen konnte. Aber in Kawakawa haben wir trotzdem einen Stop eingelegt. Dort gibt es nämlich Toiletten zu besichtigen. Ja, ich war auch sehr begeistert, als mir Ursel von dieser Attraktion berichtet hat. Es handelt sich hierbei um Toiletten, die von dem bekannten Künstler Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurden:

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On our way from Northland to Auckland we stopped in Kawakawa to see… a washroom! Well, it’s a special one, created by (at least in Germany) famous artist Friedensreich Hundertwasser, who apparently spent the last third of his life in Kawakawa.

Hundertwasser hat anscheinend sein letztes Lebensdrittel in Kawakawa gelebt. Das merkt man an jeder Ecke. Das kleine Städtchen ist voll von netten Fassaden und hübschen Bürgersteigen:

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The town is very artsy and draws a lot of inspiration from Hundertwasser’s work. For example the Hunterwasser’esque mural was created by a school class in town.

Sogar eine alte Dampflock fährt am Wochenende durch die Ortschaft:

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It also has some historic features, like this old steam train running through town on weekends.

Gestern haben wir uns dann Auckland angeschaut. Zuerst ging’s auf den Mt. Eden, von wo man einen tollen Rundumblick auf Auckland hat (klicken zum vergrößern):

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Yesterday we went to see Auckland. We went up to Mt. Eden where you have a fantastic panorama over the city (click to enlarge).

Wie man sehen kann, ist die Stadt von allen Seiten von Wasser umgeben. Sehr beeindruckend!

Auch die Innenstadt sieht man von hier oben gut:

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Also the downtown core and the skyline can be seen very well.

Dann sind wir in die Innenstadt gelaufen, wo wir einen überdimensionalen Weihnachtsmann an einer Kaufhausfassade gesehen haben:

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In downtown, we saw this gigantic Santa Claus on a storefront. But still, with more than 20°C and lots of sun we don’t feel too christmassy…

Trotzdem will bei uns bei über 20°C einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen (nicht dass wir uns über das gute Wetter beschweren wollten).

Dann ging’s noch kurz zum Hafen:

This nice building is the ferry terminal of Auckland.

Nette Stadt, die uns tatsächlich ein bisschen an Vancouver erinnert hat. In ein paar Stunden geht’s dann weiter nach Sydney.

Das geht:

  • Kleine Künstlerstädtchen voller kreativer Leute
  • Auckland: umgeben von Ozean und gespickt mit kleinen Vulkanhügelchen – sehr hübsch!
  • In einem Bett ausschlafen können

Das geht nicht:

  • Vor der Hundertwasser-Toilette stehen und nicht auf’s Klo müssen
  • Nach einer speziellen Schokoladensorte suchen und sie nicht finden
  • Noch in der Küche sitzen und frühstücken, wenn diese zum putzen geschlossen wird

Drecksau(s)en

Gestern haben wir direkt am Strand übernachtet. Das lädt natürlich zu einem frühmorgendlichen Spaziergang am Strand ein.

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First thing in the morning we went to the beach for a stroll.

Witzigerweise waren da auch Autos auf dem Strand unterwegs. Das macht man wohl so auf dem 90 Miles Beach. Es gibt sogar Tourbusse die am Strand entlang fahren.

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But we were not alone, there were also some cars. Apparently that’s what you do, you drive along 90 miles beach.

Nach unserem Spaziergang sind wir dann zu den Te Paki Sanddünen aufgebrochen. Eine der Touristenattraktionen dort ist Sandboarden. Das wollte ich dann natürlich gleich ausprobieren. Also ging es in Socken (wegen dem heissen Sand) und mit geliehenem Board die riesigen Dünen hoch.

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Then we drove to the Te Paki sand dunes to sandboard.

Um sie dann mit vollem Karacho wieder runter zu sausen.

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I loved it but it is also super scary! I had to scream my first ride down, because I was so scared.

Das erste mal musste ich vor lauter Adrenalin schreien. Das war aufregender als jede Achterbahnfahrt. Beim zweiten Mal wusste ich dann schon dass man wie eine Rakete den Berg hinunter saust. Und mit jedem weiteren Mal hatte ich mehr Spaß.

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But with each time it became more fun.

Wir sind auch auf einen Dünengipfel gestiegen und haben die Aussicht von dort genossen. Sieht mehr nach Sahara als nach Neuseeland aus.

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We also hiked up a peak and had a gorgeous view. Looks somehow more like the desert than New Zealand.

Auf der anderen Seite fließt ein kleiner Fluß durchdie Dünen. Das ist auch der Zugang zum 90 Mile Beach. Man fährt durch das Flußtal zum Strand.

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On the other side there is a little river going through the dunes. That is also the entrance for everybody who wants to drive along the 90 miles beach.

Sehr schön ist auch die kleine Steinbogen-Insel.

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Really pretty is also the little island arch.

Nach einem super Sanddünenerlebnis sind wir zum Cape Reinga aufgebrochen. Auf der Strecke hatten wir schon sehr schöne Aussichten.

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After the Te Paki sand dunes we drove to Cape Reinga. On the way there we had stunning views.

Und das Cape an sich ist einfach nur der Hammer.

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And the Cape itself is also really stunning.

Hier treffen der Pazifik und der Tasmanische Ozean aufeinander. Und man kann eine „Wellenlinie“ mitten im Meer sehen.

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Cape Reinga is where the Tasman and the Pacific ocean meet. You can see a wave line in the middle of the ocean.

Und einfach die schöne Küste genießen.

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And the coastline is just so beautiful.

Auf unserem Weg zurück zum Campground haben wir dann noch an einem weißen Sandstrand Halt gemacht. Der Sand hier ist so fein dass man an Puder erinnert wird.

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On our way back we stopped at a white sand beach with sand as fine as powder.


Uralte Riesen

Nachdem am Mittwoch wegen Regen hauptsächlich Fahrtag nach Auckland war, haben wir gestern das gute Wetter genutzt um ins Northland aufzubrechen. Das ist der Landzipfel nördlich von Auckland. Auf dem Weg nach Norden kommt man u.a. im Waipoua Forest vorbei, einem Stück noch ursprünglichen Waldes in Neuseeland:

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Yesterday we’ve been to Waipoua Forest, one of the few spots in New Zealand where you can still see native forest that once covered almost the whole island, which is now dominated by grassland for cows and sheep.

Dieser Wald ist eine willkommene Abwechslung zu den endlosen „Weidewüsten“ mit Kühen und Schafen.

In diesem Stück Urwald findet man auch die größten der riesigen Kauri Bäume. Diese Bäume waren wegen des Holzes und des Harzes sehr begehrt und wurden deshalb fast vollständig gefällt. Im Waipoua Forest kann man jedoch noch ein paar aussergewöhnliche Exemplare dieser Riesen begutachten. Der größte bekannte Kauri Baum ist „Tane Mahuta“:

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This forest is home to some of New Zealand’s biggest Kauri trees. Tane Mahuta, approx. 2000 years old, is the largest of them and has a trunk girth of almost 14m!

Mit einem Stammesumfang von fast 14m und einem Alter von ca. 2000 Jahren, eine ehrwürdige Erscheinung! Noch imposanter ist jedoch der zweitgrößte Kauri-Baum mit dem Namen „Te Matua Ngahere“. Das ist Maori für „Vater des Waldes“. Und er ist wirklich ein sehr beeindruckender Anblick:

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Even more impressive is Te Matua Ngahere, which means „Father of the Forest“ in Maori. It has a trunk girth of over 16m and is really impressive!

Dieser Baum hat über 16m Umfang, aber weniger Masse als der Größte. Mit einem Menschen im Bild bekommt man ein besseres Gefühl für die Größe:

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You get a better prespective on the size with a person in the picture. It has a few centimetres more girth than the largest Redwood tree we saw in the USA.

Mit diesem Stammesumfang ist er ein bisschen größer als der größte Redwood Baum den wir in den USA gesehen haben (Umfang auch über 16m). Neben den zahlreichen Pflanzenarten, die auf dem riesigen Stamm wachsen, hat auch ein Bienenvolk dort gelebt. Dies hat dem Baum in der Tat ein sehr vaterhaftes Aussehen verliehen.

Nachdem wir ehrfürchtig diese uralten Baumriesen verlassen haben, ging es weiter nach Norden. Dort war die Landschaft dann plötzlich wieder ganz anders:

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After this cool forest we went up farther north where we could see beautiful coastline.

Neben toller Küstenlandschaft, hat man auch schon die ersten Ausläufer des 90 Mile Beach gesehen – eines 90 Meilen langen Sandstrandes:

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We could also see the first big sand dunes of the 90 Mile Beach, a 90 mile long sand beach in the Northland.

Hier gefällt es uns!

Das geht:

  • Wieder zwei Tage gute Wetteraussichten haben
  • Tolle Meeresblicke mit riesigen Sandhügeln
  • Riesige Bäume, die älter sind als die Bibel

Das geht nicht:

  • Denken dass bald ein Campingplatz kommen müsste, aber es kommt einfach keiner
  • Entgegen tiefstehender Sonne fahren
  • Die Abholzung in Neuseeland – die Forstwirtschaft sieht irgendwie ungesünder aus als in Kanada (hier spricht natürlich der Laie…)

Ein Ausflug auf den Mond

Heute haben wir die beliebte Tongariro Alpine Crossing Wanderung gemacht. Die Wanderung ist ca. 20km lang und geht von einem Parkplatz über den Berg zu einem anderen Parkplatz. Zwischen diesen beiden Punkten verkehren Shuttlebusse. Oder man bucht, wie in unserem Fall, einfach ein Shuttle vom Campingplatz zum Berg und zurück.

Die Stimmung auf die Wanderung wurde uns erstmal gehörig verdorben. Als wir das Shuttle buchen wollten, sagte man uns wir könnten nicht in Jeanshosen und Sandalen wandern, da das zu gefährlich sei (Ursel trägt zum wandern immer Sandalen). Ohne „richtige“ Ausrüstung könnten sie uns leider nicht im Shuttle mitnehmen. Also mussten wir zum nächsten Ort fahren und Wanderschuhe für Ursel ausleihen, während ich mich mit dem Gedanken anfreunden musste, morgens früh auf dem Berg bei Eiseskälte mit kurzen Hosen rumzuhüpfen. Was für ein Theater.

Nun ja, am nächsten Morgen hat um 5:00 der Wecker geklingelt und es ging im Morgengrauen zum Berg. Und da haben wir doch tatsächlich den scheuen Mount Taranaki, ganz ohne Wolken, in der Ferne entdeckt:

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We got up early at 5:00am for the hike – and we were lucky to finally see Mt. Taranaki without clouds in the distance.

Die Wanderung beginnt auf sehr gut gepflegten Pfaden. Nach den ersten drei Kilometern haben wir dann Ursels Wanderschuhe, aufgrund von Blasen, durch ihre Wandersandalen ersetzt und dann ging’s schon gleich besser. Der Weg führt einem durch karge Vulkanlandschaft. Immer im Blickfeld ist Mt. Ngauruhoe, welchen man, wenn man fit genug ist, auch im Rahmen der Wanderung besteigen kann:

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The shuttle service want to take us on the bus with hiking sandals because they said the hike would be too dangerous without boots (Ursula always hikes in sandals). So we had to rent hiking boots from a shop in the next town. Very annoying. Past this crater (Mt. Ngauruhoe), Ursula was already in her hiking sandals again, because she got blisters from the boots…

Eine andere Extraroute ist die Besteigung des Gipfels von Mt. Tongariro, was eine etwas einfachere Alternative darstellt. Wir haben uns für diese entschieden. Bei der Gipfelbesteigung sieht man Lake Taupo in der Ferne:

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We decided to make a small detour to the summit of Mt. Tangariro. We were rewarded with nice views of Lake Taupo in the distance.

Oben angekommen hat man eine nette Aussicht über die umliegende Landschaft und den blauen Kratersee:

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And we could see the blue crater lake from the top.

Wieder zurück auf dem Hauptweg kommt man am „Red Crater“ vorbei. Die zwei steilen Felswände sehen aus wie das Tor zur Unterwelt:

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Back on the main trail we passed the red crater. There were these two steep walls that looked like the gate to the underworld.

Der wohl spektakulärste Anblick des Tongariro Crossings sind wohl die „Emerald Lakes“. Das sind drei kleine Seen die durch Mineralien eine türkise Farbe haben und in der kargen Mondlandschaft durch ihre leuchtende Farbe hervorstechen:

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Probably the most spectacular view on the hike were the bright emerald lakes. In this barren moon-like landscape they almost glowed amidst the gray and brown rocks.

Es lohnt sich auch immer mal wieder einen Blick hinter sich zu werfen, wo man die Krater entdecken kann:

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On this hike you should sometimes take a short break and look behind you. You might see these impressive craters.

Dann geht’s auch schon wieder an den Abstieg wo man nochmal tolle Blicke auf Lake Taupo und einen anderen See bekommen kann:

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On the descent you get more nice views of Lake Taupo and another lake in the distance. In the right of the picture you can see the smoke of the volcano. This hike leads through active volcanic terrain!

Rechts im Bild sieht man übrigens die Rauchwolken des aktiven Vulkans. Der letzte Ausbruch war 2011 – man wandert also durch aktives Vulkangebiet!

Der Abstieg zieht sich dann am Ende noch ziemlich. Die letzten 3km sind die einzigen mit Schatten, da man ein kurzes Stück durch Wald läuft. Den weiss man nach so viel Mondlandschaft wieder sehr zu schätzen. Alles in allem eine schöne Wanderung um die vielleicht ein bisschen zu viel Wind gemacht wird. Und ja, man kann sie auch in Sandalen laufen…

Das geht:

  • Endlich Mt. Taranaki ohne Wolken sehen
  • Vulkanseen mit abgefahrener Färbung
  • Im Café: bei der Frage, ob die heisse Schokolade denn mit richtiger Milch sei, nur fragende Blicke ernten – „Klar, mit was denn sonst?“

Das geht nicht:

  • Wanderkleidung vorgeschrieben bekommen (sind wir hier im Kindergarten??)
  • Fluff-Brot – liefert, trotz super dicker Scheiben, nicht genügend Energie als Wandervesper
  • Extra früh aufstehen um der wandernden Masse zu entkommen und dann, wegen Gipfelbesteigung, mitten drin landen

Rasch zur Sonne

Nachdem der Wetterbericht am Samstag einen freien Blick auf Mount Taranaki vorhergesagt hat, sind wir am Sonntag früh aufgestanden nur um den Berg wieder in Wolken verhüllt vorzufinden:

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Despite a good weather forecast, Mount Taranaki was again hidden in the clouds. A pretty shy guy…

Nach über zwei Stunden warten auf besseres Wetter haben wir beschlossen dass wir keine Zeit zu verlieren haben, und sind zu den White Cliffs etwas nördlich gefahren. Das sind hübsche weisse Steilklippen, die uns ein bisschen an die Küste Englands erinnert haben:

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After waiting at Mt. Taranaki for more than two hours for the clouds to clear, we gave up and went to the White Cliffs. They reminded us of England’s beautiful coastline.

Ein weiterer Höhepunkt dieses Tages war ein Pferd das an einem Holzzaun geknabbert hat. Stimmung im Karton.

Wir waren jedoch ziemlich begeistert als wir die Wettervorhersage für die nächsten zwei Tage gesehen haben: Sonnenschein. Also haben wir unsere Pläne rasch ein bisschen umgebaut um diese zwei Sonnentage zu nutzen und sind gleich weiter Richtung Taupo gefahren.

Am Sonntag Früh sind wir dann in Taupo angekommen und es war tatsächlich bestes Wetter. Und man hatte einen tollen Blick auf den Lake Taupo mit den Bergen des Tongariro National Parks im Hintergrund:

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The forecast predicted two sunny days of which we definitely wanted to make best use of. So we rushed to Lake Taupo and on Monday there was great weather at the Lake indeed.

Im Lake Taupo gibt es Bildhauereien in einem Felsen von Maori Künstlern, welche man nur vom Wasser aus sehen kann. Eigentlich wollten wir mit dem Kayak dorthin paddeln, aber wie sich herausgestellt hat, war das schwieriger als gedacht. Aber zum Glück haben wir noch einen Segeltrip gefunden (und das wesentlich günstiger als selbst dorthin zu paddeln). Also sind wir an Board der „Fearless“ gegangen, und der Kapitän hat die Segel gesetzt:

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Renting a kayak in New Zealand is not as easy as in Canada, since they only rent out crappy open „plastic bowl“ kayaks unless you go with an expensive tour. We decided to go with a sailing cruise to the Maori rocks carvings instead.

Und dann ging’s mit reiner Windkraft und ordentlich Schieflage auf den See hinaus. Sehr cool! Und so ein Segelboot kann ganz schön Fahrt aufnehmen:

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With a stiff breeze the sailboat tilts quite a bit and off we go – propelled only by the power of the wind! Awesome!

Nach ca. einer halben Stunde sind wir dann beim Maori Felsen angekommen. Bei heissen Getränken und Keksen konnten wir das tolle Kunstwerk in seiner ganzen Größe  bestaunen:

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Approx. half an hour later we arrived at the very impressive Maori rock carvings in Lake Taupo. They can only be seen by boat.

Sehr beeindruckend!

Nach dieser eindrucksvollen Bootstour sind wir mit Volldampf zur nächsten Station gefahren um unseren zweiten Sonnentag auszunutzen, dem Tongariro Nation Park. Bei der Anfahrt konnten wir schon die Krater rauchen sehen:

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After our sailing trip we rushed on to Tongariro NP to use the second of the two predicted sunny days. Here you can already see the smoke rising from one of the volcanoes.

Das geht:

  • Sonnenschein
  • Einen Segeltrip machen
  • Von der Besatzung des Segelschiffs tolle Surf-Tipps bekommen

Das geht nicht:

  • Ein Kayak mieten wollen und dann feststellen dass es sich dabei um „Plastikschüsseln“, nicht um richtige Kayaks handelt
  • Dass man Neuseelands Wasser ohne eigenes Boot praktisch nur mit (teuren) geführten Touren erkunden kann
  • Campingplätze die für’s Internet überteuerte Gebühren verlangen

Mount Taranaki

Nachdem wir gestern einen Fährtag zurück auf die Nordinsel hatten, haben wir heute eine kleine Wanderung auf dem Mount Taranaki (auch Mount Egmont genannt) gemacht. Wir kamen dabei durch jede Menge „Goblin Wald“:

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We went for a short hike on Mount Taranaki. The trail lead through „Goblin forest“.

Zuerst ging’s zu den Wilkies Pools:

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We came across the Wilkies Pools, nice small waterfalls with little pools.

Dann ging’s weiter auf dem Pfad, vorbei an mehr, sprichwörtlich, schrägen Bäumen:

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We saw some weird trees along the trail.

Am Ende des Weges sind wir noch bei den Dawson Falls vorbeigekommen, nette Wasserfälle mit einer Höhe von ca. 20m:

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The Dawson Falls, that came along our route, are approx. 20m in height.

Leider war es etwas bewölkt, sodass wir von Mount Egmont selbst nicht viel sehen konnten. Vielleicht haben wir morgen mehr Glück.

Das geht:

  • Old Mout Passionfruit Cider
  • Temperaturen > 15°C
  • Seinen eigenen Schatten sehen

Das geht nicht:

  • Beim Einkaufen von Alkohol nach dem Ausweis gefragt werden, daraufhin den kanadischen Führerschein vorzeigen, um dann gesagt zu bekommen dass nur ein neuseeländischer Führerschein oder ein Reisepass gültig ist. Hui, die nehmen es echt ziemlich genau hier…
  • Didymo, eine Alge die sich in Neuseeland ausbreitet und das ökologische Gleichgewicht auseinanderbringt
  • Seine Lebensmittel im Kühlschrank auf dem Campingplatz vergessen

Ein letzter Tag Südinsel

Unseren letzten vollen Tag auf der Südinsel haben wir in der Nähe von Kaikoura verbracht. Angefangen haben wir mit einem schönen Spaziergang direkt am Meer entlang. Dort kamen interessante Felsen aus dem Wasser.

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On our last day on the south island we went for a walk near Kaikoura. They have again interesting rock formations in the ocean.

Ein paar Meter weiter lagen ein paar Robben auf den Felsen zum schlafen.

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We saw seals sleeping on the rocks.

Weiter ging es am Strand entlang. Da gerade Ebbe war kamen jede Menge Steine aus dem Meer.

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Because of low tide there were even more rocks coming out of the ocean.

Nach einer Weile kamen wir an Robben- und Vögel-Kolonien vorbei.

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At one point we walked by a seal and bird colony. It was really nice, because we could come so close.

Das war ziemlich cool, weil man so nah an den Tieren vorbei kam.
Auch gut gefallen hat uns der Fels, der ein bisschen wie Schlagsahne aussieht.

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We really liked the rock, that looked a bit like whipped cream.

Überhaupt ist der Weg direkt am Wasser entlang sehr schön.

Zurück ging es dann über einen Weg direkt oben an den Klippen. Von da hatten wir nochmal wunderschöne Aussichten auf die Küste.

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The whole coastline is super beautiful.

Mit Sonnenschein wäre das ganze bestimmt noch spektakulärer gewesen. Aber wir waren schon froh dass es nicht geregnet hat. 🙂

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On our way back we walked on the edge of the cliffs and could enjoy the views from above.

Von den Klippen kann man auch sehr schön sehen, wie viele Robben sich hier ausruhen.

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Here you can see how big the seal colony is. Every brown dot is a seal.

Jeder dunkelbraune Fleck ist eine Robbe.

Nachdem wir unseren Spaziergang beendet haben sind wir zum Ohau Point gefahren. Da konnten wir noch mehr Robben sehen. Diese hatten kleine Babys und wir konnten sie beim Stillen beobachten.

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After the walk we went to Ohau Point. There we saw seals breastfeeding their pubs.

Das war sehr sehr cool! Und beim Spielen konnten wir sie auch beobachten, oder ist das eher ein Rangkampf?

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And some were playing – or is it fighting?