Archiv der Kategorie: In Hawaii

Die schönere Seite von Honolulu

Gestern war unser letzter Tag in Hawaii und da unser Flug nach Neuseeland erst spät am Abend ging, hatten wir noch genug Zeit uns Honolulu etwas näher anzuschauen. Zuerst sind wir zum alten Königspalast gegangen. Dieser liegt in der Nähe des Hafens, ausserhalb des touristischen Stadtteils Waikiki. Am Palast spielt Freitags um 12:00 die „Royal Hawaiian Band“ auf:

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The Royal Hawaiian Band performs every Friday at the old royal palace

Es wurden hawaiianische Kompositionen hauptsächlich aus dem frühen 20. Jahrhundert vorgetragen. Stellenweise hat es mich ein bisschen an den Musikverein auf dem Weinfest erinnert. Die musikalische Darbietung wurde von einer Hula-Tänzerin geschmackvoll untermalt.

Danach sind wir noch ein bisschen im Stadtteil herumgelaufen und haben jede Menge nette alte Gebäude entdeckt:

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There’s some nice old buildings around the harbour in Honolulu – it’s worth making some steps outside of Waikiki

Auch am „Aloha Tower“ sind wir vorbeigekommen, früher das höchste Gebäude Honolulus, der einst alle Ankömmlinge mit dem Schiff begrüßt hat:

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The Aloha Tower of Honolulu – unfortunately closed for repairs when we were there

Normalerweise kann man dort hoch gehen und den Ausblick genießen. Gerade war er aber leider wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Nach einem Rundgang im Hafen haben wir eine tolle Stelle entdeckt, an der man die farbenfrohen Tropenfische und ein paar Korallen auch super ohne Schnorchelbrille sehen konnte:

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We stumbled upon a great spot to see tropical fish in the Honolulu harbour

Eine bunte Mischung:

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Very colorful, almost like on a snorkeling trip – only the sea turtles are missing…

Nur eine Riesnschildkröte ist leider nicht vorbeigeschwommen.

Dann sind wir zurück zum Hotel gelaufen um auf unseren Bus zum Flughafen zu warten. Dabei haben wir diesen hübschen Regenbogen über den Bergen Oahus gesehen:

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On our way back to the hotel we saw this rainbow over the mountains

Ein schöner Abschluss für unsere Reise nach Hawaii.

Das geht:

  • Zufällig einen Haufen bunte Fische im Hafen entdecken
  • Sonnenuntergänge am Strand
  • Mauna Loa

Das geht nicht:

  • Von Vogelpuhpuh getroffen werden
  • In eine, im Rasen versteckte, Matschpfütze laufen und sich ordentlich einsauen
  • Klebrige Süßigkeiten
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Tschüss, ihr Früchtchen

Eine tolle Sache in Hawaii ist, dass es überall frische Tropenfrüchte gibt. Besonders auf Maui und Big Island gab es immer wieder Obststände am Straßenrand die unter anderem Orangen, Papaya und Maracuja („Lilikoi“ auf hawaiianisch) verkauft haben. Eine barfüßige Hippie-Dame auf einer Öko Farm hat uns eine tolle Methode gezeigt wie man Papaya mit Maracuja genießen kann. Man nehme zwei bis vier Maracujas per Papaya:

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We learned a nice way of eating papaya with passion fruit („lilikoi“) on Maui: Take two to four passion fruits per papaya

Dann schneidet man die Papaya in zwei Hälften:

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Slice up the papaya first

Man entkernt die Papaya mit einem Esslöffel und schneidet die Maracujas auf:

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Remove the kernels from the papaya, then slice up the passion fruits

Anschließend wird der Inhalt der Maracujas in die Papaya gefüllt, dort wo vorher die Papayakerne waren:

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Now, with a spoon, fill the kernels of the passion fruit into the papaya. Then eat the goodness with a table spoon. Makes for a very yummy breakfast!

Nun isst man das Ganze mit einem Esslöffel, ähnlich wie man eine Kiwi mit einem Löffel isst. Das schmeckt super lecker und ist ein tolles Frühstück!

Heute Abend geht’s auf nach Neuseeland. Dort gibt es vermutlich keine frischen Papayas und Maracujas. Tschüss ihr Früchtchen, wir haben euch sehr genossen.


Surfen in Waikiki – oder es zumindest probieren

Gestern haben wir Kauai schon wieder verlassen. Da unser Flug nach Oahu, unserer letzten Insel in Hawaii, erst am Abend ging, hatten wir noch etwas Zeit um das Tierschutzgebiet am Kilauea Point zu besuchen:

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Kilauea Point, a national wildlife reserve for birds and marine life

Dort kann man viel über das Leben der Vögel auf Hawaii erfahren:

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This one gave me a good chuckle (sorry for the immaturity…)

Die Vögel können in Ruhe auf einsamen Inseln leben und brüten:

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A nice breeding island for the birds

Dann sind wir selbst geflogen – und zwar nach Oahu.

Oahu ist die Hauptinsel von Hawaii und beherbergt mit Honolulu die größte Stadt der Inselkette. In der Nacht erinnert Honolulu im Stadteil Waikiki in seltsamer Weise an Las Vegas und am Tag wird es auch nicht unbedingt besser. Wie auch immer, wir haben beschlossen dass wir heute endlich unser Hawaii Surferlebnis haben wollen – am weltberühmten Waikiki Beach:

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The world famous Waikiki beach in Honolulu

Wo könnten die Wellen besser sein als in Hawaii? Also ein Brett gemietet und ab ins Wasser:

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Not too much surf at Waikiki beach – apparently that’s normal during Winter…

Hm, super viele Leute und Surfer im Wasser, aber wellentechnisch ist selbst der Nimburger Baggersee spannender. Nach ca. einer Stunde im Wasser und gefühlten fünf Wellchen haben wir beschlossen das Surferlebnis auf Hawaii vorzeitig zu beenden und uns einen deftigen Sonnenbrand zu ersparen. Surfen in Waikiki? Tofino kann das wesentlich besser! 🙂

Das geht:

  • Endlich wieder WLAN haben
  • Seinen Surfladen „Big Wave Dave“ nennen
  • Einen Amerikaner im Laden treffen der Freiburg kennt

Das geht nicht:

  • Eine tote Kröte in der Campingplatztoilette
  • Zu einem „all you can eat“ Buffet gehen und dann, nachdem man bezahlt hat, herausfinden dass es ein japanisches Fisch- und Meeresfrüchte Buffet ist
  • Zu viele Leute am Strand und im Wasser (juhu, Europa…)

Napali Küste

Am Dienstag sind wir ein Stück der Napali Küste entlang gewandert. Dieser Küstenabschnitt auf Kauai wird als die schönste Küste beworben, daher sind die Erwartungen gleich schonmal hoch. Und sie enttäuscht nicht. Das ist der Ausblick vom ersten Aussichtspunkt.

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View from the first vantage point on the Kalalau trail.

Ein paar Meter weiter kann man in die andere Richtung sehen.

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The view in the other direction.

Nach zwei Meilen kommt man an den Hanakapi’ai Strand. Kurz bevor man den Strand erreicht wird  man, mit diesem Schild, gewarnt nicht ins Wasser zu gehen.

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Hanakapi’ai beach seems to be quite dangerous water.

Der Strand ist sehr schön und lädt zu einem Picknick ein. Und wir sind natürlich nicht ins Wasser gegangen.

Dann haben wir die Küste verlassen und sind Richtung Hanakapi’ai Fälle gewandert. Der Weg führt durch dieses hübsche Tal.

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Nice mountains on the trail to the Hanakapi’ai falls

Und mehrfach über diesen Bach.

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One of the creeks we had to cross. After heavy rains this becomes a forceful stream.

Nach weiteren zwei Meilen kommt man dann zu den spektakuären Hanakapi’ai Wasserfällen.

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Finally, the Hanakapi’ai falls.

Nach einem weitern kleinen Snack geht es auf dem gleichen Weg wieder zurück. Sehr schön 🙂


Wassertag

So, endlich wieder Internet.

Am Montag haben wir beim „Kamokila Hawaiian Village“ ein Kayak gemietet um den Wailua River zu „beschiffen“ (hihi!). Mit dem Kanu kann man zu einer, nicht sonderlich spektakulären, Farngrotte gelangen, zu der auch Bootstouren angeboten werden. Als nächstes ging es zu den „Secret Falls“, einem geheimen Wasserfall. Man legt an einer seichten Stelle in einem Nebenarm des Wailua an und dann geht es durch schlammigen  Tropenwald (das kannten wir ja vom Vortag). Unterwegs kommt man an riesigen Bäumen vorbei, deren Namen wir nicht kennen:

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Along the trail to the secret waterfall were these big tropical trees

Dabei überquert man auch immer wieder Wasserläufe, die stellenweise schöne kleine Wasserfälle bilden:

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Nice little waterfalls at a creek crossing

Bei der hohen Feuchtigkeit, auf Kauai regnet es viel und oft, scheint der Verwesungsprozess im Wald beschleunigt zu sein. Manche Bäumen faulen geradezu im stehen weg. Pilze helfen gefallene Bäume zu zersetzen:

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Mushrooms thrive in the warm and humid climate

Und schließlich ist man dann da, am „geheimen Wasserfall“:

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The „secret“ falls: an ukulele player was already awaiting the visitors

So geheim war er dann doch nicht, denn es hat schon im Hintergrund ein Typ für eine Gruppe von Leuten hawaiianische Lieder auf der Ukulele vorgetragen. Schön war der Wasserfall aber trotzdem.

Nach erfolgreicher Landung zurück am Heimathafen ging es mit dem Auto weiter auf die Nordseite der Insel. Vor Hanalei kommt man am „Hanalei Valley Lookout“ vorbei. Der Blick ins Tal gibt die Sicht auf Tarofelder frei:

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Taro fields in the Hanalei valley

Taro ist ein wichtiges Nahrungsmittel in der ursprünglichen hawaiianischen Küche.

Am Ende des Tages haben wir auf einem recht versteckten YMCA Campingplatz unser Zelt aufgeschlagen. Traumstrand inklusive:

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Epic beach at YMCA Camp Naue on Kauai

Das geht:
* Die beeindruckende Vegetation im Tropenwald
* Ein regendichtes Zelt
* Für $30 zelten mit Warmwasserdusche, WC, Steckdosen und herrlichem Strand

Das geht nicht:
* Extra seine Wanderschuhe mitbringen und dann doch in Flip-Flops laufen müssen, weil man ständig durch Bäche geht
* Mit Kayakpaddeln Kanu fahren – ein relativ nasses Vergnügen!
* Wässrige Pilzsoße mit einer leichten Zement-Geschmacksnote


Lau Lau

Eine Möglichkeit günstig eine warme Mahlzeit in den USA zu bekommen, ist der „Deli“ (steht für „Delicatessen“) im Supermarkt. Das ist eine Theke mit warmen Speisen und Salaten. Größere Supermärkte haben meist einen Deli. Das Gute ist dass man hier in Hawaii auch ein paar hawaiianische Gerichte im Deli bekommt. Wir haben gestern Lau Lau ausprobiert. In der Theke sieht das ungefähr so aus:

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Es handelt sich hierbei anscheinend um Schweinefleisch das, umhüllt mit Taro-Blättern, gedünstet (? „steamed“) wird. Wenn man es auspackt, riechen die Taro-Blätter ein bisschen nach Seetang. Und sie sehen auch so aus:

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Schweinefleisch umhüllt mit grüner Pampe. Schmeckt vorzüglich!

Uns hat letztens eine Frage aus der Heimat erreicht, ob es denn nun in Hawaii wirklich kein Bier gibt. Ich kann alle Deutschen beruhigen (die gibt es hier übrigens ungefähr auch so zahlreich wie die herumstreunenden Hühner), es gibt auch hier Bier:

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Und es schmeckt sogar noch ziemlich lecker! „Liquid Aloha“ – astreines Motto.


Schlammrutsche und Wasserfälle

Heute wollten wir, nach einer Nacht mit viel Regen, eine letzte Wanderung im Kōkeʻe State Park unternehmen. Es ging gleich richtig gut los, weil wir zum ersten mal in den 3 Tagen das Kalalau Tal vom Pu’u O Kila Lookout sehen konnten.

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This time we got lucky and we could actually see the Kalalau valley from the Pu’u O Kila Lookout.

Es ist zwar immer noch ein bisschen neblig, dafür aber um so stimmungsvoller.

Unser Weg war dann leider ziemlich matschig und dank dichten Nebels konnten wir auch nicht wirklich was sehen, daher haben wir die Wanderung abgekürzt und haben auf halbem Weg wieder kehrt gemacht.

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Our trail on the other hand was not so great, because it was a total mudslide.

Das war dann wohl auch gut so, weil bergab ist diese Rutschbahn noch mal viel rutschiger.

Auf dem Rückweg sind wir dann nochmal beim Kalalau Lookout vorbeigefahren und konnten das Tal ohne tiefhängende Wolken bestaunen.

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The beautiful Kalalau valley without fog.

Nach dem wir heil von unserer Wanderung zurück gekommen sind haben wir uns  vom Kōkeʻe State Park verabschiedet und sind zu den Wailua Falls gefahren.

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After we left Kōkeʻe State Park we drove to Wailua Falls, really beautyfull falls, that you can only see from afar.

Leider kann man diese hübschen Fälle nur von der Straße aus betrachten. Das gleiche gilt für die Opaekaa Falls, welche auch sehr schön sind.

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The Opaekaa Falls, are also pretty but you only can see them from the street.