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Abschied von Australien

Vor zwei Tagen war unser letztes Ziel Rainbow Beach, bevor es dann nach Brisbane gehen sollte. Rainbow Beach ist ein nettes kleines Dörfchen mit tollem Sandstrand. Es gibt einen kurzen Spaziergang zu Dünen auf den Felsklippen. Die sind bei Paraglidern als Absprungstelle sehr beliebt:

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Out last stop before driving to Brisbane was Rainbow Beach. There are sanddunes on cliffs, which apparently are a great place to start for paragliders.

Wenn man bis zu den Klippen vorgeht, hat man einen tollen Ausblick auf die Küste:

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Moving to the cliff’s edge, you can see the nice coastline.

Auch in die andere Richtung sieht man kilometerweit nur Sandstrand:

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In the other direction there are also sand beaches as far as you can see. We checked them out – and got a nice sunburn.

Da haben wir uns anschließend erstmal hingelegt – und uns einen Sonnenbrand geholt.

Danach ging es nach Brisbane. Nach ausgiebigen Einkaufstouren in den letzten zwei Tagen geht dort morgen Mittag unser Flug nach Singapur. Tschüss Australien, wir werden dich vermissen (und deine leckeren Tropenfrüchte)!

Das geht:

  • Zwei Nächte an einem Ort sein und ein bisschen entspannen können
  • Auf dem Rückweg nochmal beim Obststand mit den leckeren lokalen Früchten vorbeischauen und den Papaya- und Maracuja-Vorrat auffüllen
  • Beim Kleiderkauf lauter gute Schnäppchen machen

Das geht nicht:

  • Geschehen in Adelaide: In einen Adidas Outlet Laden gehen und Schuhe anprobieren wollen. Aufgrund dessen nach Probiersocken fragen und die freundliche Verkäuferin sagen hören „Klar, wir haben hier eine ganze Schachtel“. Sie eine Schuhschachtel, gefüllt mit wild durcheinandergewürfelten, offensichtlich gebrauchten Socken, hervorziehen sehen. Etwas verdutzt dreinblicken und dann auf die Frage „Habt ihr die eigentlich mal gewaschen?“ ein lapidares „Nö“ bekommen…
  • Dass wir uns schon von Australien verabschieden müssen
  • Knapp die Ankunft des Sohnes meiner Schwester verpassen

Wer im Glashaus sitzt…

Gestern sind wir zu den Glass House Mountains gefahren. Das sind ein paar urig geformte „Bergchen“, die aussehen als hätte jemand riesige Steinbrocken in die Landschaft geschmissen. Die erste Station dort war das „Glass House Mountains Lookout“ von dem die Aussicht auf die kleinen, aber toll geformten, Berge leider nicht wirklich so gut war. Etwas weiter unten im Café hatte man dann, hinter dem Mangohain, freie Sicht auf einen der Gipfel:

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Yesterday we went to see the Glass House Mountains. They are a bunch of small, oddly shaped, mountains scattered throughout a green landscape. The view from the „Glass House Mountain Lookout“ was not very good, but at the Café we could see one of them pretty well.

Im Informationskiosk im Park hat uns dann eine alte nette Dame verraten wie man die besten Ausblicke bekommt: man erwandert sich die gute Aussicht. Also haben wir mit der Besteigung des Mt. Ngungun (253m) angefangen. Oben angekommen hatten wir in der Tat ein tolles 360° Panomara und eine grandiose Aussicht:

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The nice old lady in the information center shared the secret of the best views with us: just hike up one of the mountains. So we started with Mt. Ngungun. A great 360° panomara could be had at the top.

Als nächstes ging es an die Besteigung von Mt. Beerburrum (280m). Der sehr steile Pfad nach oben hat einem in der Hitze doch einiges abverlangt. Auf dem Weg nach oben haben wir zwar keine Koalas, aber einen Goanna (Waran) gesehen – bereits der zweite an diesem Tag:

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On our ascent of the second mountain, Mt. Beerburrum, we saw this Goanna climbing up a tree.

Der arme Kerl sieht irgendwie aus, als traue er sich nicht mehr vom Baum herunter.

Auf dem Gipfel befindet sich ein Aussichtsturm, den man tatsächlich besteigen kann. Dann hat man einen schönen Blick auf die Berge:

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On the top of Mt. Beerburrum is a fire tower where you can climb up to get nice views of the Glass House Mountains.

Als letztes haben wir den Wild Horse Mountain (123m) in Angriff genommen. Obwohl der Berg, oder eher Hügel, sehr klein ist, hat sich einem dort oben ein tolles Panomara geboten:

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Our last ascent of the day was Wild Horse Mountain. It is more a hill than a mountain, but it provides a great panoramic view of the other peaks.

Das war’s dann für uns erstmal. Ich würde sagen drei Berge in einem Nachmittag ist keine schlechte Bilanz. 🙂

Das geht:

  • Abgefahrene Zwergberge
  • Frische lokale Früchte beim Obststand zum kleinen Preis kaufen (die Maracujas und Papayas waren so lecker wie in Hawaii)
  • Einen Waran den Baum hochklettern sehen

Das geht nicht:

  • Von einem tropischen Gewitter fast weggespült werden
  • Bei brütender Mittagshitze wandern gehen
  • Die Aggressivität australischer Autofahrer (die Kanadier sind da wesentlich entspannter)

Australischer Urwald

Gestern ging es vom Meer landeinwärts zum Springbrooke NP, welcher sich im Staat Queensland befindet. Dort kann man zahlreiche kleine Wanderungen unternehmen und tollen tropischen Regenwald sehen:

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Yesterday we went to see the Springbrooke NP in Queensland. It has some really cool rainforesty trees!

In einem Teil des Nationalparks gibt es ein Steinbrücke („Natural Bridge“), hinter der sich ein Wasserfall befindet:

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One section of the national park consists of this natural bridge.

Ein sehr schöner Anblick!

Ein Stück weiter den Weg hinauf haben wir eine große Schlange gesehen, die sich in der Sonne gebadet hat:

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We’ve seen this big snake by the side of the trail. Good it was not directly on the trail…

An der dicksten Stelle war sie etwas dicker als mein Handgelenk. Zum Glück war sie nicht direkt auf dem Weg, sondern ein paar Meter entfernt.

Dann ging es weiter in das Zentrum des Nationalparks, wo man in einer Schlaufe bequem alle Sehenwürdigkeiten abfahren kann. Zuerst ging es zum „Best of All Lookout“. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Aussichtspunkt geht man durch urigen Wald, in dem sich auch ein paar 2000 Jahre alte „Antarktische Buchen“ befinden:

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On our way to the „Best of All“ lookout we came across these „antarctic beech“ trees, which are apparently over 2000 years old. Impressive fellows!

Diese Bäume haben definitiv Charakter. Am Aussichtspunkt angekommen, bietet sich tatsächlich ein grandioses Panomara auf die Landschaft:

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The „Best of All“ lookout provides great panoramic views. You can even see the ocean and Brisbane in the far distance.

Der Park hat viele Wasserfälle, die sich von hoch oben ins Tal stürtzen:

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The national park has a multitude of waterfalls.

Wir haben eine kleine Wanderung durch den grünrn Urwald zum Fuße des Wasserfalls unternommen, wo sich riesige Farnbäume in der Feuchtigkeit wohl fühlen:

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At the base of the „Twin Falls“, you could even walk behind the waterfall. The big fern trees thrive in this cool and shady area.

Man konnte sogar hinter dem Wasserfall hindurchgehen – ein feuchtes Vergnügen!

Auf unserer planlosen Suche nach einem Zeltplatz sind wir dann schließlich an der Gold Coast in Helensville gelandet. Das scheint das australische Äquivalent zur amerikanischen Vergnügungshochburg Anaheim zu sein. Hier gibt es jede Menge Vergnügungsparks. Und wie in Anaheim haben wir auch einen Luxuscampingplatz zum kleinen Preis gefunden. Na dann ab in’s Schwimmbecken – und danach in’s Spa! 🙂

Das geht:

  • Leute die einem auf Tiersichtungen hinweisen (die Schlange hätten wir sonst wohl verpasst)
  • Beim Fahren durch den Nationalpark Mini Wallabies sehen (waren leider zu schnell weg für ein Photo)
  • Dass es bei McDonald’s kostenloses WLAN gibt

Das geht nicht:

  • Muss es denn unbedingt McDonald’s sein? (WLAN von Starbucks hat uns irgendwie besser gefallen)
  • Dass es am luxuriösen Pool auf unserem Zeltplatz keine Hula Tänzerinnen und kostenlose Cocktails gab
  • „Das geht“- und „Das geht nicht“-Listen

Byron Bay

Nachdem wir gestern die Nacht in Ballina verbracht haben, ging’s heute weiter nach Byron Bay. Kurz bevor man nach Byron Bay reinkommt, gibt es einen Aussichtspunkt mit schönem Ausblick auf Lennox Head:

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After spending the night in Ballina we moved on to Byron Bay. On the way to the town there’s a vista point with nice views of Lennox Head.

Dann ging es weiter nach Byron Bay rein. Der Ort ist sehr touristisch und (angeblich) bei Surfern sehr beliebt. Tolle Ausblicke auf die malerische Bucht bekommt man vom Leuchtturm aus:

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Byron Bay is pretty touristy, but the Lighthouse is a „must see“ and not as crowded as the town.

Als wir zu einem der Aussichtspunkte spaziert sind, hat Ursel eine Gruppe Delphine im Wasser entdeckt. Da sind wir doch schnurstracks Richtung Strand marschiert und haben den Aussichtspunkt erstmal links liegen gelassen:

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On our way to one of the viewpoints at the lighthouse Ursula spotted a pod of dolphins in the water!

Die ganzen Surfer die im Wasser lagen, waren noch deutlich näher an den neugieren Meeressäugern dran. Da war erstmal Schluss mit surfen und alle haben den Delphinen zugeschaut:

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The surfers were really close to the dolphins. All of them stopped surfing for a while and watched the dolphins play, jump, and even ride some waves.

Als die Delphine dann weitergeschwommen sind, ging es weiter mit dem Wellen reiten:

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After the dolphins moved on, the surfing resumed.

Wieder oben beim Leuchtturm angekommen, konnten wir an einer Führung teilnehmen. Die Dame hat uns auf den Leuchtturm mit hochgenommen, von wo man eine super Aussicht auf die Bucht hatte:

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We were lucky to get two free tickets for a lighthouse tour, which took us to the top of the lighthouse. From up there, we had fantastic views of the bay and the ocean.

Diese Möglichkeit bekommt man nicht alle Tage!

Das geht:

  • Zwei kostenlose Karten für die Leuchtturm-Führung abstauben
  • Delphine in freier Wildbahn beim Wellenreiten zuschauen (die haben alle Surfer alt aussehen lassen)
  • Dass nach mehreren Tagen trübem Regenwetter endlich wieder die Sonne scheint

Das geht nicht:

  • Bei den Stränden kein Surfbrett dabei haben (kommt als erstes unter „Das geht gaaar nicht“)
  • Ungeschickt im Wasser auf einen Felsen treten und sich dabei den Fuß aufspießen
  • Einen Sonnenbrand bekommen

Niemand hat die Absicht, ein Känguru zu essen!

Australien macht es einem wesentlich leichter lokal zu essen als Kanada, denn hier wächst alles mögliche. Sogar die tropischen Früchte in den Supermärkten, wie z.B. Papayas oder Mangos, kommen aus Australien (auch wenn sie nicht ganz so gut schmecken wie die in Hawaii). Natürlich lässt sich bei der Größe Australiens über den Begriff der Lokalität streiten, aber wir wollen mal nicht so kleinlich sein.

Bei der Fleischauswahl hat Australien auch alles mögliche zu bieten. Was liegt bei den Horden von Kängurus, die hier in Scharen auf den Wiesen herumstreifen und den Rasen kurz halten, näher als ein Känguru Steak? Wir haben ein Angebot bei Woolworths in Ballina entdeckt und es gleich eingepackt:

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Sieht ein bisschen aus wie man sich geschlachteten Hund vorstellt:

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Hm, naja, auf dem Grill macht es sich definitiv gleich besser:

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Und dann ab auf den Teller:

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Spontan hat mich das Fleisch etwas an Leber erinnert. Es ist zwar schon eine ganze Weile her dass ich Leber gegessen habe aber da Ursel das Gleiche sagt, scheint mich meine Erinnerung nicht zu sehr zu trügen. Es ist definitiv genießbar, aber ich würde ein Rindersteak den australischen Hüpfern jederzeit vorziehen.


Der Zeltuntergang

Nachdem wir vor zwei Tagen von Esther und Gibson zu weiteren Abenteuern aufgebrochen sind, haben wir zuerst den Ku-ring-gai-chase NP angesteuert, wo es auch wieder jede Menge schöne Küstenlinie zu sehen gab:

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After we headed off from my sister in Sydney, we drove to the Ku-ring-gai-chase National Park. There we had great panoramic views of the ocean which reminded us a bit of the Vancouver ocean (*sigh*).

Mit den bewaldeten Inseln im Wasser hat uns das fast ein wenig an Vancouver erinnert (*seufz*).

Nach einer Nacht an einem tollen Strand sind wir am nächsten Tag weiter nach Norden gefahren und haben bei Newcastle einen Abstecher in’s Blackbutt Reserve gemacht. Dort konnte man jede Menge australischer Tiere anschauen, leider jedoch nur in Gehegen. Diese Eule hatte einen grandiosen Gesichtsausdruck. Irgendwie, als wolle sie sagen „Seid ihr bekloppt?“:

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This owl in the Blackbutt Reserve had the best facial expression ever and seemed to say: „Are you retarded?“

Unser Zelt haben wir dann in Anna Bay aufgeschlagen, einem kleinen Strandörtchen in Port Stephens. Nachdem wir die Gegend erkundet haben, gab es am Abend einen tollen Sonnenuntergang:

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Gorgeous sunset at Birubi Beach in Anna Bay.

Auf der anderen Seite konnte man ein Gewitter heranziehen sehen:

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In the distance you could see an oncoming thunderstorm. It turned out to be a beast of a storm with very heavy rainfalls, strong winds, and hail as big as golf balls. Luckily we, and even our tent, survived, even though our car has dents from the hail.

Wir haben es gerade noch rechtzeitig zum Zeltplatz geschafft, um unser Zelt im Trockenen aufzubauen. Und dann wurde es Nacht. Finstere Nacht…

Mitten in der Nacht sind wir irgendwann von heftigem Regen aufgewacht. Und dann wurde der Regen stärker, und noch stärker, und immer noch stärker, bis wir das Wasser unter dem Zelt durchfließen spüren konnten. Die tropensturmartigen Regenfälle wurden von kräftigen Winden begleitet, sodass wir das Zelt mit Händen und Füßen stützen mussten, um es vor Einknicken zu schützen. Die Frequenz der Blitze und Donner wurde immer höher, bis wir schließlich einen Blitz in nächster Nähe einschlagen hören konnten. Zum Glück hat es so stark geregnet sodass die Feuergefahr relativ gering war. Irgendwann wurde der Regen dann von Hagel begleitet. Das fing zuerst relativ harmlos an, aber als wir die Einschläge der Hagelkörner im Boden spüren konnten und hörten wie sie mit metallischem Krachen auf dem Auto aufschlugen, haben wir uns sicherheitshalber unter die Isomatte verkrochen. Nach ca. einer Stunde war der Spuk vorbei und der Regen hörte auf. Ich bin dann aus dem Zelt gekrochen um die Heringe, die der Wind herausgezogen hatte, wieder festzumachen. Draussen hat sich dann ein düsterer Anblick geboten. So gut wie alle Zelte waren umgeblasen, eingeknickt und völlig überschwemmt. Der ganze Zeltplatz war wach um den Schaden zu begutachten. Ein Mädchen hat zu seiner Mutter gesagt: „I thought I was gonna die“ („ich dachte ich muss sterben“). Erst am nächsten Morgen haben wir dann die Dellen auf unserem Auto gesehen, die die golfballgroßen Hagelkörner in unserem Mietwagen hinterlassen haben. Und der Zeltplatz war wie leergefegt. Wo am Abend zuvor noch alles mit Zelten vollstand, war nun alles verlassen. Nur vereinzelte Überreste von kaputten Zelten waren noch zu sehen (das gelbe das noch steht, ist unseres):

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This place was packed with tents yesterday night. When we got up, everybody was gone. Their tents were all broken and flooded. When I walked past one guy, he said: „Congratulations, your tent is the only one still standing“. Some people even had smashed windows in their trailer homes. We’re very thankful that God protected us from any harm!

Wir haben am nächsten Morgen Pavillions auf dem Campingplatz gesehen, die nur noch in Fetzen hingen. Bei manchen Leuten hat der Hagel sogar die Scheiben eingeschlagen. Beim Haus neben dem Zeltplatz war die Feuerwehr zugegen, weil dort ein Baum umgefallen war. Wir sind Gott sehr dankbar dass er uns und unser Zelt vor Schaden bewahrt hat.

Das geht:

  • Australier die deutsch sprechen, aber mit österreichischem Akzent („Das Tür bei Sonnenuntergang ist zu’gsperrt“) – sehr verwirrend!
  • Die riesigen Sanddünen hinter dem Birubi Beach – angeblich die größten in der südlichen Hemisphäre
  • Einen Weltuntergangssturm im Zelt überleben

Das geht nicht:

  • Wenn Leute einem fast das Zelt klauen, weil sie denken das wäre auch nur ein verlassenes Überbleibsel nach dem Sturm (der aufmerksame Zeltplatzbesitzer hat es zum Glück verhindert)
  • Bewölktes Regenwetter haben und deshalb nicht sonderlich viel von der schönen Landschaft sehen können
  • Schlafmangel aufgrund eines Weltuntergangssturms

Mehr Meer

Gestern sind wir, nach einer stürmischen Nacht in Huskisson, in den Booderee National Park gefahren. Der Park wird von Aboriginals, Australiens Ureinwohnern, verwaltet. Das war das erste mal seit unserer Ankunft in Australien dass wir Aboriginals gesehen haben. Der Booderee Park hat viel Natur zu bieten:

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Yesterday we went to Booderee National Park, which is managed by people from the Aboriginal community. In the park we saw the first Aboriginals since our arrival in Australia one month ago.

Und wieder traumhafte Strände:

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The park had gorgeous white sand beaches.

Am Strand haben wir ein Känguru mit rötlichem Fell gesehen:

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And we saw this kangaroo with a red fur. It was licking it’s wrists. Kangoroos do that to cool themselves down.

Hier leckt es sich gerade die Handgelenke. Das machen Kängurus um ihre Körpertemperatur zu regulieren und sich abzukühlen.

Dann ging es weiter nach Norden bis nach Kiama. Diese kleine Stadt liegt direkt am Meer und bietet schöne Ausblicke:

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After Booderee NP we went to Kiama, a nice town at the ocean with lovely views.

In der Touristeninformation haben wir die Kiama Headlands empfohlen bekommen. Dort gibt es tolle Felsformationen, unter anderem die „Cathedral Rocks“:

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The Kiama Headlands have interesting rock formations. This one is called „cathedral rocks“.

Am Abend hatte es beste Wellen aber leider hatte der Surf-Laden, zum Bretter mieten, schon zu.

Heute sind wir dann nach Sydney zu meiner Schwester und ihrem Mann gefahren. Auf dem Weg haben wir einen kurzen Abstecher in den Royal National Park gemacht. Dort gab es auch wieder tolle Strände:

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Today we went to the Royal NP before driving into Sydney. There we’re staying with my sister and her husband again.

Da wir keinen Parkpass hatten hat es jedoch für mehr als einen Fotostopp nicht gereicht.

Das geht:

  • Nette Damen in der Touristeninfo die ihr Bestes geben um einem einen Zeltplatz für unter $50 zu finden (hat zum Glück geklappt)
  • Durch den schönen Wald im Royal NP fahren
  • Wieder ein festes Dach über dem Kopf haben (Danke Esther & Gibson!)

Das geht nicht:

  • Im Royal NP von Süden in den Park einfahren. Dann muss man nämlich erst ans Nordende des Parks fahren um einen Tagespass zu kaufen.
  • In Sydney versuchen über die Harbour Bridge in den Norden der Stadt zu fahren und sich dabei planlos in der Innenstadt rumverfahren
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