Archiv der Kategorie: Essen

Sonnenuntergang in der Wüste

Da ich mich gestern Morgen erstmal von meinem Jetlag erholen musste, ist Ursel alleine um die Häuser gezogen. Dabei hat sie eine etwas ursprünglichere Seite von Dubai kennengelernt:

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While I was sleeping in and recovering from a severe jetlag, Ursula went to discover the „old Dubai“ on her own.

Im Dhau-Hafen liegen jede Menge der hölzernen Schiffe vor Anker:

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There’s a dhow wharfage where the wooden dhows get loaded and unloaded with cargo.

Sie werden von Hand be- und entladen und die Fracht zum Zielort gebracht:

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For these smaller ships, that’s often a manual process.

Danach ging’s dann wieder mit der Bus Tour weiter. Für den Abend war eine Wüstensafari mit Sonnenuntergang gebucht. Zwischendrin haben wir uns aber noch gestärkt. Bei der Ursel gab’s Kamelgulasch:

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Before we went on our desert sunset tour, we had to grab a bite. Ursula went for camel stew.

Dann noch schnell zum Bus gerannt, und ab ging’s in die Wüste:

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After rushing to the bus, we were on our way into the desert and arrived at the desert camp after a 45min drive in the bus.

Im Programm war auch ein Kamelritt inbegriffen:

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Included in the sunset tour was a camel ride.

Und man durfte einen Falken halten:

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And a falcon interaction.

Dann fing es im Wüstencamp auch schon langsam an zu dämmern:

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Then the sun slowly started setting.

Und kurz darauf ging die Sonne unter:

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And we saw a beautiful sunset in the desert. Nice!

Ein schöner Wüstensonnenuntergang.

Das geht:

  • Ordentlich ausschlafen können
  • Wilde Kamele in der Wüste sehen
  • Die Sonne in der Wüste untergehen sehen

Das geht nicht:

  • Ein Kamelritt als Programmpunkt, der dann lediglich 20 Sekunden lang dauert (ok, war bei dem Preis auch fast nicht anders zu erwarten)
  • Händler, die einem freundlich lächelnd ins Gesicht lügen (wir haben ja mit schlechten Preisen gerechnet, aber nicht damit)
  • Der Feierabendverkehr in Dubai

Singapur

Nachdem wir gestern spät am Abend in Singapur angekommen sind und freundlich von unserem Gastgeber empfangen wurden, ging es heute Morgen recht abenteurlich mit der Such nach einem Frühstück los. Es hat nicht lange gedauert bis Ursel einen Kaffeestand entdeckt hatte. Der Kaffee zum mitnehmen sah dann aber doch etwas anders aus als gewohnt:

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That’s not a coffee infusion but a normal coffee to go in Singapore.

Währenddessen habe ich mich mit dem Nahrungsangebot befasst und mich nicht so ganz zwischen Suppe mit Schweineleber, -innereien oder Fischkopf entscheiden können. Hm, wir haben dann ein paar Häuser weiter zum Glück einen Bäcker gefunden – einen chinesischen natürlich. Dort haben wir dann erstmal ein paar Knödel („Dumplings“) und eine Art Gemüsekuchen bestellt:

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Luckily we found some dumplings and a veggie cake for breakfast so I didn’t have to choose between soup with pig liver, intestines, or fish head.

Das sieht doch schon besser aus.

Nachdem wir die Gegend um unser Haus etwas näher betrachtet hatten, ging’s in die Stadt. Zuerst in’s arabische Viertel, wo es tolle Moscheen zu bestaunen gab:

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We went to explore the city. After we had a look at the area where we stayed, we headed to the arabian quarter. There we saw nice mosques.

Gleich nebenan ist Little India, das indische Viertel. Dort gibt es lauter Obst-und Gemüsehandler, Stände mit Blumenkränzen und bunte Häuser:

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After that we went to Little India, with it’s colorful houses.

Und natürlich findet man dort auch beeindruckende Hindutempel:

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Of course they also had some hindu temples.

Weiter ging es nach Chinatown. Da gerade der Beginn des chinesischen Neujahres gefeiert wird, ist Chinatown mit bunten Lampions geschmückt:

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In Chinatown they had all these nice lampions because of the chinese new year celebrations.

Auch hier durfte ein religiöser Bau nicht fehlen:

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And of course they had temples as well.

Wie man sieht kann in Singapur in kürzester Zeit in verschiedene Kulturen eintauchen.

Es ist kein Widerspruch dass sich diese alten Kulturen inmitten einer hochmodernen Stadt entfalten. An manchen Stellen denkt man, man ist ein einem Science-Fiction Film:

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Despite all these old cultures, Singapore is very modern and in some places looks like in a science fiction movie.

Besonders schön zur Geltung kommt die extravagante Architektur Singapur’s jedoch in der Dunkelheit:

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Especially at night, the extravagant architecture shines.

Die Innenstadt steckt voller Hochhäuser, deren Lichter Nachts die Stadt erhellen:

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The downtown core is full of impressive highrises that light up the city at night.

Und auch in Chinatown herrscht am Abend eine ganz besondere Stimmung:

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And also Chinatown had a very special vibe in the night. It was a long day!

Ein langer Tag!

Das geht:

  • – Motivationslücke –

Das geht nicht:

  • – Motivationslücke –

Niemand hat die Absicht, ein Känguru zu essen!

Australien macht es einem wesentlich leichter lokal zu essen als Kanada, denn hier wächst alles mögliche. Sogar die tropischen Früchte in den Supermärkten, wie z.B. Papayas oder Mangos, kommen aus Australien (auch wenn sie nicht ganz so gut schmecken wie die in Hawaii). Natürlich lässt sich bei der Größe Australiens über den Begriff der Lokalität streiten, aber wir wollen mal nicht so kleinlich sein.

Bei der Fleischauswahl hat Australien auch alles mögliche zu bieten. Was liegt bei den Horden von Kängurus, die hier in Scharen auf den Wiesen herumstreifen und den Rasen kurz halten, näher als ein Känguru Steak? Wir haben ein Angebot bei Woolworths in Ballina entdeckt und es gleich eingepackt:

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Sieht ein bisschen aus wie man sich geschlachteten Hund vorstellt:

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Hm, naja, auf dem Grill macht es sich definitiv gleich besser:

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Und dann ab auf den Teller:

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Spontan hat mich das Fleisch etwas an Leber erinnert. Es ist zwar schon eine ganze Weile her dass ich Leber gegessen habe aber da Ursel das Gleiche sagt, scheint mich meine Erinnerung nicht zu sehr zu trügen. Es ist definitiv genießbar, aber ich würde ein Rindersteak den australischen Hüpfern jederzeit vorziehen.


Das erste Licht der Welt

Gestern Morgen haben wir als eine der ersten der Welt den Tag begrüßt. Da Neuseeland in der Zeitzone UTC-12 liegt, und wir am (angeblich) östlichsten Campingplatz von Neuseeland gezeltet haben, waren wir die ersten die die Sonne gesehen haben. Bessergesagt, wir hätten die Möglichkeit gehabt, wenn wir früh aufgestanden wären…

Dann ging’s auf die Straße und weiter nach Süden. Wir sind an einem netten Picknick-Platz vorbeigekommen:

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We came across a nice picnic place at the ocean (nevermind all the noise of the construction that was going on in the background)

Sprichwörtlicher Höhepunkt des Tages war der „Te Mata Peak“. Auf diesem sehr windigen Gipfel hat man eine tolle Aussicht auf die umliegenden Hügel:

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Te Mata Peak was the highlight of the day

Wir wollten die Umgebung etwas näher erkunden und haben uns auf einen der zahlreichen Wanderwege auf dem Te Mata Peak begeben. Dort haben wir immer wieder Fossilien entdeckt:

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We did a small hike and came across some fossils in the stones on the ground

Oder zumindest das was wir dafür gehalten haben.

Auf dem Wanderweg bekommt man neue Aussichten auf die Umgebung:

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The hike provided some gorgeous views of the area

Man fühlt sich wie Frodo Beutlin, der Hobbit aus „Der Herr der Ringe“, wenn man durch die grünen Hügel streift:

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We were feeling like Hobbits wandering through the lush and soft green hills – only the strong wind was not too peaceful

Vielleicht kommt gleich noch Gandalf der Zauberer um die Ecke? Sehr cool!

Wir haben ja schon berichtet dass die Campingplätze in Neuseeland sehr gut ausgerüstet sind – sogar mit richtiger Küche mit Herd und so. Das eröffnet einem natürlich ganz neue Möglichkeiten in Punkto Essen. Deshalb haben wir uns gestern ein leckeres neuseeländisches Steak gegönnt:

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Because all the campgrounds in New Zealand have a kitchen, we were able to allow ourselves an exceptional dinner: Porterhouse steak with baguette, some local red wine, and regional fruits as a desert. It was excellent and Ursula did a great job preparing all this deliciousness!

Und da wir gerade in einer Weingegend sind, gab’s dazu noch ein bisschen regionalen Wein. Das Fleisch hier ist echt sehr lecker und dazu noch recht preiswert. Kein Wunder bei den ganzen Kühen und Schafen die man hier auf den Hügeln grasen sieht.

Das geht:

  • Wie ein Hobbit durch die sanfte Hügellandschaft streifen
  • Frisches Porterhouse Steak – für nur $9 im Supermarkt anstatt $70 im Gotham in Vancouver 🙂
  • Zum Nachtisch Obstsalat mit frischen Früchten direkt vom Erzeuger

Das geht nicht:

  • Freudig durch den Klee hüpfen und dabei auf eine Biene treten. Autsch!
  • Total Heuschnupfen bekommen (der war in Kanada zum Glück abwesend)
  • Ein Massengrab von Essigfliegen im Zelt

Tschüss, ihr Früchtchen

Eine tolle Sache in Hawaii ist, dass es überall frische Tropenfrüchte gibt. Besonders auf Maui und Big Island gab es immer wieder Obststände am Straßenrand die unter anderem Orangen, Papaya und Maracuja („Lilikoi“ auf hawaiianisch) verkauft haben. Eine barfüßige Hippie-Dame auf einer Öko Farm hat uns eine tolle Methode gezeigt wie man Papaya mit Maracuja genießen kann. Man nehme zwei bis vier Maracujas per Papaya:

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We learned a nice way of eating papaya with passion fruit („lilikoi“) on Maui: Take two to four passion fruits per papaya

Dann schneidet man die Papaya in zwei Hälften:

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Slice up the papaya first

Man entkernt die Papaya mit einem Esslöffel und schneidet die Maracujas auf:

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Remove the kernels from the papaya, then slice up the passion fruits

Anschließend wird der Inhalt der Maracujas in die Papaya gefüllt, dort wo vorher die Papayakerne waren:

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Now, with a spoon, fill the kernels of the passion fruit into the papaya. Then eat the goodness with a table spoon. Makes for a very yummy breakfast!

Nun isst man das Ganze mit einem Esslöffel, ähnlich wie man eine Kiwi mit einem Löffel isst. Das schmeckt super lecker und ist ein tolles Frühstück!

Heute Abend geht’s auf nach Neuseeland. Dort gibt es vermutlich keine frischen Papayas und Maracujas. Tschüss ihr Früchtchen, wir haben euch sehr genossen.


Lau Lau

Eine Möglichkeit günstig eine warme Mahlzeit in den USA zu bekommen, ist der „Deli“ (steht für „Delicatessen“) im Supermarkt. Das ist eine Theke mit warmen Speisen und Salaten. Größere Supermärkte haben meist einen Deli. Das Gute ist dass man hier in Hawaii auch ein paar hawaiianische Gerichte im Deli bekommt. Wir haben gestern Lau Lau ausprobiert. In der Theke sieht das ungefähr so aus:

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Es handelt sich hierbei anscheinend um Schweinefleisch das, umhüllt mit Taro-Blättern, gedünstet (? „steamed“) wird. Wenn man es auspackt, riechen die Taro-Blätter ein bisschen nach Seetang. Und sie sehen auch so aus:

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Schweinefleisch umhüllt mit grüner Pampe. Schmeckt vorzüglich!

Uns hat letztens eine Frage aus der Heimat erreicht, ob es denn nun in Hawaii wirklich kein Bier gibt. Ich kann alle Deutschen beruhigen (die gibt es hier übrigens ungefähr auch so zahlreich wie die herumstreunenden Hühner), es gibt auch hier Bier:

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Und es schmeckt sogar noch ziemlich lecker! „Liquid Aloha“ – astreines Motto.


Schnapsladen

In Kanada kann man Alkohol nicht im Supermarkt oder an der Tankstelle kaufen, sondern nur in sogenannten „Liquor Stores“. Die meisten davon gehören dem Staat:

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Dort findet man dann alles mögliche. Von Bier über Wein bis zu Whisky, Rum,Vodka oder Schnaps – es ist alles an einem Ort. Das Angebot unterscheidet sich in jeder Filiale.

Die bei uns ist etwas größer und hat auch ein ganz gutes Angebot der Brauereien aus B.C.:

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Wenn man allerdings frisches Bier aus einer von Vancouvers zahlreichen kleineren Brauereien möchte geht man am besten direkt in deren, an die Brauerei angeschlossene, Kneipe („Brew Pub“).

Ist der Liquor Store groß genug, führt er auch deutsche Weine:

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Vertreten sind hauptsächlich Weine von der Mosel und dem Rheinland. Erzeugnisse aus Baden oder Franken konnte ich nicht entdecken.

Auch deutsche Biere kann man kaufen (hier „Schneider Weisse“ und „König Ludwig Weissbier“):

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Ich halte mich aber lieber an die örtlichen Spezialitäten. Die Kanadier können auch sehr gutes Bier brauen und das muss dann auch nicht um die halbe Welt geschifft werden.