Archiv der Kategorie: Abschied

Das Ende einer großen Reise

Heute morgen ging es gleich nach dem Frühstück auf ein Boot um eine kleine Rundfahrt auf dem Dubai Creek zu machen. Während wir auf die Abfahrt des Bootes gewartet haben, konnten wir uns die anderen Boote im Hafen ansehen:

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Today we went for a short dhow cruise on the Dubai Creek. While waiting for the boat’s departure we had a look at all the nice wooden boats in the wharf.

Und bald darauf hat das Boot dann abgelegt und wir sind auf dem Dubai Creek entlang geschippert:

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And then we cruised on the Dubai Creek.

Nach der Rundfahrt haben wir die Seite südlich des Dubai Creek etwas näher erkundet. Dort befindet sich u.a. auch das Dubai Museum, ein sehenswertes Museum mit der Geschichte Dubais vor dem Immobilien-Wahn:

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After the cruise we went to explore the town south of the Dubai Creek. The Dubai Museum is situated in this part of town. It tells the story of Dubai from before the real estate boom and is well worth a visit.

Weiter ging es dann zum Old Souk, einem Markt mit allerlei Händlern:

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After that we went on to the Old Souk. The souks are old school shopping malls – little streets with shop after shop on both sides of the street.

Die Leute stehen da so vor ihren Geschäften rum und sobald man in ihre Reichweite kommt, spulen sie eine Kassette ab:

„Handbags, mam? Do you need watches? Gucci, Rado, Breitling, Omega. Wallets, genuine leather. Do you need Sunglasses?“

Und wenn man nicht aufpasst, verkleiden die einem in nullkommanichts als Scheich:

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The merchants are very crafty and if you don’t pay attention they’ll dress you like a sheik in no time…

Naja, wir hatten es ja nicht eilig…

Um ans andere Ufer zu kommen haben wir diesmal, statt die Metro zu benutzen, ein Abra genommen. Diese hölzernen Wassertaxis verkehren zwischen dem Nord- und Südufer des Dubai Creek. Sie sind schneller und günstiger als die Metro. Ausserdem ist die Fahrt ein Erlebnis:

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To get to the north side of the Creek again, we took an Abra. These wooden watertaxis are very affordable and fun to ride.

Im Gold Souk kann man allerlei Gold und Jewelen erstehen – das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

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In the Gold Souk you can buy gold an jewels – if you have the cash. Five digit sums for the jewellery are very common…

Nicht wenige der Ausstellungsstücke sind im mittleren fünfstelligen Bereich angesiedelt.

Anschließend haben wir die Aussicht vom Balkon unseres Hotelzimmers genossen:

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From the balcony of our hotel room, we had a nice view overlooking the Dubai Creek. In the background you can see the Burj Khalifa, the largest tower in the world.

Im Hintergrund sieht man den Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt.

Der Sonnenuntergang über dem Dubai Creek war auch sehr nett anzusehen:

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And we got to see the sunset over the Creek. Very beautiful.

Und mit dem Tag neigt sich auch unsere lange Heimreise von Vancouver nach Freiburg dem Ende zu. Heute Nacht geht unser Flug nach Frankfurt und dann ist unser großes Abenteuer in Kanada zu Ende.

~~~ Vielen Dank für’s mitlesen und bis demnächst… 🙂 ~~~

Das geht:

  • Ein Stand im Souk mit nicht-nervigem Verkäufer und Heavy Metal T-Shirts
  • Super leckeren Kebab essen
  • Wieder nach Hause kommen

Das geht nicht:

  • Nervige Straßenverkäufer, die losplappern sobald man sich ihnen nähert
  • Dass unser Flug um 2:00 nachts geht
  • Ein tolles und großes Abenteuer beenden müssen
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Letzter Tag in Fernost

Heute war leider schon unser letzter Tag in Singapur. Da haben wir es, ausnahmsweise, etwas entspannter angehen lassen. Zuerst ging’s zum Frühstück ein bisschen um den Block:

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We started this day a little more relaxed and strolled around our neighbourhood for breakfast.

Danach stand der botanische Garten auf dem Programm. Dieser ähnelt einem riesigen Park und hat gesonderte Bereiche mit Themen wie Duftblumen, Heilkräuter oder Orchideen. Wir sind ein bisschen durch den Garten geschlendert und haben im Gebüsch eine gut versteckte Riesenechse (Länge ca. 1m) entdeckt:

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In the botanic gardens, we saw this big lizard of roughly one meter length. It sat well hidden in the bush next to the trail.

Die gibt es hier also nicht nur im Zoo – sehr cool!

Nachdem wir genug von Heilkräutern zum Thema Rheuma und Fortpflanzungsbeschwerden hatten, ging es in Richtung Bayfront. Dort angekommen, hat man eine gute Perspektive auf Singapurs futuristisches Stadtbild:

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At the Bayfront, we had a fantastic view over Singapore’s futuristic skyline.

Dann ging es zu den „Gardens by the Bay“ – eine Art Erlebnisgarten mit interessanten architektonischen Gebilden, den Supertrees:

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The „Gardens by the Bay“ are home to a grove of „Supertrees“. These man made structures are covered with greenery and blend in well in this tropical high tech city.

Für $5 kann man 15min. auf dem Gehsteig in 22m Höhe zwischen den Supertrees herumlaufen und die Aussicht genießen:

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For $5 you can walk on the Skyway and enjoy the magnificent views. In the background you can see one of the two gigantic glass houses in the gardens. It has a man made mountain in it with a 30m high waterfall.

Das Gebilde im Hintergrund ist eines der zwei riesigen Gewächshäuser im Garten. In diesem Glashaus befindet sich der „Cloud Forest“, ein künstlicher Regenwald inkl. kleinem Berg mit 30m hohem Wasserfall. Warum man sowas in den Tropen braucht ist mir zwar schleierhaft, aber es sieht auf jeden Fall schick aus.

Das geht:

  • Den Tag spät beginnen und früh beenden
  • In Little India in einem kleinen Straßenrestaurant super leckere, original indische, Küche genießen
  • Die günstigen Preise für’s Essen gehen

Das geht nicht:

  • Bei läppischen 26°C, zwei Minuten nach dem Duschen wieder völlig verschwitzt sein (die hohe Luftfeuchtigkeit macht’s möglich)
  • Der Sauberkeitszustand der Toiletten in den U-Bahnstationen
  • Morgen schon wieder abreisen müssen

Abschied von Australien

Vor zwei Tagen war unser letztes Ziel Rainbow Beach, bevor es dann nach Brisbane gehen sollte. Rainbow Beach ist ein nettes kleines Dörfchen mit tollem Sandstrand. Es gibt einen kurzen Spaziergang zu Dünen auf den Felsklippen. Die sind bei Paraglidern als Absprungstelle sehr beliebt:

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Out last stop before driving to Brisbane was Rainbow Beach. There are sanddunes on cliffs, which apparently are a great place to start for paragliders.

Wenn man bis zu den Klippen vorgeht, hat man einen tollen Ausblick auf die Küste:

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Moving to the cliff’s edge, you can see the nice coastline.

Auch in die andere Richtung sieht man kilometerweit nur Sandstrand:

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In the other direction there are also sand beaches as far as you can see. We checked them out – and got a nice sunburn.

Da haben wir uns anschließend erstmal hingelegt – und uns einen Sonnenbrand geholt.

Danach ging es nach Brisbane. Nach ausgiebigen Einkaufstouren in den letzten zwei Tagen geht dort morgen Mittag unser Flug nach Singapur. Tschüss Australien, wir werden dich vermissen (und deine leckeren Tropenfrüchte)!

Das geht:

  • Zwei Nächte an einem Ort sein und ein bisschen entspannen können
  • Auf dem Rückweg nochmal beim Obststand mit den leckeren lokalen Früchten vorbeischauen und den Papaya- und Maracuja-Vorrat auffüllen
  • Beim Kleiderkauf lauter gute Schnäppchen machen

Das geht nicht:

  • Geschehen in Adelaide: In einen Adidas Outlet Laden gehen und Schuhe anprobieren wollen. Aufgrund dessen nach Probiersocken fragen und die freundliche Verkäuferin sagen hören „Klar, wir haben hier eine ganze Schachtel“. Sie eine Schuhschachtel, gefüllt mit wild durcheinandergewürfelten, offensichtlich gebrauchten Socken, hervorziehen sehen. Etwas verdutzt dreinblicken und dann auf die Frage „Habt ihr die eigentlich mal gewaschen?“ ein lapidares „Nö“ bekommen…
  • Dass wir uns schon von Australien verabschieden müssen
  • Knapp die Ankunft des Sohnes meiner Schwester verpassen

Kawakawa und Auckland

Am Samstag sind wir vom hohen Norden Neuseelands nach Auckland aufgebrochen. Den Weg nach Süden sind wir an der Ostküste entlang gefahren. Leider war es ziemlich wolkenverhangen und verregnet, weshalb man von der Landschaft nicht sonderlich viel sehen konnte. Aber in Kawakawa haben wir trotzdem einen Stop eingelegt. Dort gibt es nämlich Toiletten zu besichtigen. Ja, ich war auch sehr begeistert, als mir Ursel von dieser Attraktion berichtet hat. Es handelt sich hierbei um Toiletten, die von dem bekannten Künstler Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurden:

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On our way from Northland to Auckland we stopped in Kawakawa to see… a washroom! Well, it’s a special one, created by (at least in Germany) famous artist Friedensreich Hundertwasser, who apparently spent the last third of his life in Kawakawa.

Hundertwasser hat anscheinend sein letztes Lebensdrittel in Kawakawa gelebt. Das merkt man an jeder Ecke. Das kleine Städtchen ist voll von netten Fassaden und hübschen Bürgersteigen:

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The town is very artsy and draws a lot of inspiration from Hundertwasser’s work. For example the Hunterwasser’esque mural was created by a school class in town.

Sogar eine alte Dampflock fährt am Wochenende durch die Ortschaft:

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It also has some historic features, like this old steam train running through town on weekends.

Gestern haben wir uns dann Auckland angeschaut. Zuerst ging’s auf den Mt. Eden, von wo man einen tollen Rundumblick auf Auckland hat (klicken zum vergrößern):

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Yesterday we went to see Auckland. We went up to Mt. Eden where you have a fantastic panorama over the city (click to enlarge).

Wie man sehen kann, ist die Stadt von allen Seiten von Wasser umgeben. Sehr beeindruckend!

Auch die Innenstadt sieht man von hier oben gut:

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Also the downtown core and the skyline can be seen very well.

Dann sind wir in die Innenstadt gelaufen, wo wir einen überdimensionalen Weihnachtsmann an einer Kaufhausfassade gesehen haben:

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In downtown, we saw this gigantic Santa Claus on a storefront. But still, with more than 20°C and lots of sun we don’t feel too christmassy…

Trotzdem will bei uns bei über 20°C einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen (nicht dass wir uns über das gute Wetter beschweren wollten).

Dann ging’s noch kurz zum Hafen:

This nice building is the ferry terminal of Auckland.

Nette Stadt, die uns tatsächlich ein bisschen an Vancouver erinnert hat. In ein paar Stunden geht’s dann weiter nach Sydney.

Das geht:

  • Kleine Künstlerstädtchen voller kreativer Leute
  • Auckland: umgeben von Ozean und gespickt mit kleinen Vulkanhügelchen – sehr hübsch!
  • In einem Bett ausschlafen können

Das geht nicht:

  • Vor der Hundertwasser-Toilette stehen und nicht auf’s Klo müssen
  • Nach einer speziellen Schokoladensorte suchen und sie nicht finden
  • Noch in der Küche sitzen und frühstücken, wenn diese zum putzen geschlossen wird

Die schönere Seite von Honolulu

Gestern war unser letzter Tag in Hawaii und da unser Flug nach Neuseeland erst spät am Abend ging, hatten wir noch genug Zeit uns Honolulu etwas näher anzuschauen. Zuerst sind wir zum alten Königspalast gegangen. Dieser liegt in der Nähe des Hafens, ausserhalb des touristischen Stadtteils Waikiki. Am Palast spielt Freitags um 12:00 die „Royal Hawaiian Band“ auf:

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The Royal Hawaiian Band performs every Friday at the old royal palace

Es wurden hawaiianische Kompositionen hauptsächlich aus dem frühen 20. Jahrhundert vorgetragen. Stellenweise hat es mich ein bisschen an den Musikverein auf dem Weinfest erinnert. Die musikalische Darbietung wurde von einer Hula-Tänzerin geschmackvoll untermalt.

Danach sind wir noch ein bisschen im Stadtteil herumgelaufen und haben jede Menge nette alte Gebäude entdeckt:

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There’s some nice old buildings around the harbour in Honolulu – it’s worth making some steps outside of Waikiki

Auch am „Aloha Tower“ sind wir vorbeigekommen, früher das höchste Gebäude Honolulus, der einst alle Ankömmlinge mit dem Schiff begrüßt hat:

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The Aloha Tower of Honolulu – unfortunately closed for repairs when we were there

Normalerweise kann man dort hoch gehen und den Ausblick genießen. Gerade war er aber leider wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.

Nach einem Rundgang im Hafen haben wir eine tolle Stelle entdeckt, an der man die farbenfrohen Tropenfische und ein paar Korallen auch super ohne Schnorchelbrille sehen konnte:

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We stumbled upon a great spot to see tropical fish in the Honolulu harbour

Eine bunte Mischung:

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Very colorful, almost like on a snorkeling trip – only the sea turtles are missing…

Nur eine Riesnschildkröte ist leider nicht vorbeigeschwommen.

Dann sind wir zurück zum Hotel gelaufen um auf unseren Bus zum Flughafen zu warten. Dabei haben wir diesen hübschen Regenbogen über den Bergen Oahus gesehen:

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On our way back to the hotel we saw this rainbow over the mountains

Ein schöner Abschluss für unsere Reise nach Hawaii.

Das geht:

  • Zufällig einen Haufen bunte Fische im Hafen entdecken
  • Sonnenuntergänge am Strand
  • Mauna Loa

Das geht nicht:

  • Von Vogelpuhpuh getroffen werden
  • In eine, im Rasen versteckte, Matschpfütze laufen und sich ordentlich einsauen
  • Klebrige Süßigkeiten

Tschüss, ihr Früchtchen

Eine tolle Sache in Hawaii ist, dass es überall frische Tropenfrüchte gibt. Besonders auf Maui und Big Island gab es immer wieder Obststände am Straßenrand die unter anderem Orangen, Papaya und Maracuja („Lilikoi“ auf hawaiianisch) verkauft haben. Eine barfüßige Hippie-Dame auf einer Öko Farm hat uns eine tolle Methode gezeigt wie man Papaya mit Maracuja genießen kann. Man nehme zwei bis vier Maracujas per Papaya:

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We learned a nice way of eating papaya with passion fruit („lilikoi“) on Maui: Take two to four passion fruits per papaya

Dann schneidet man die Papaya in zwei Hälften:

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Slice up the papaya first

Man entkernt die Papaya mit einem Esslöffel und schneidet die Maracujas auf:

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Remove the kernels from the papaya, then slice up the passion fruits

Anschließend wird der Inhalt der Maracujas in die Papaya gefüllt, dort wo vorher die Papayakerne waren:

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Now, with a spoon, fill the kernels of the passion fruit into the papaya. Then eat the goodness with a table spoon. Makes for a very yummy breakfast!

Nun isst man das Ganze mit einem Esslöffel, ähnlich wie man eine Kiwi mit einem Löffel isst. Das schmeckt super lecker und ist ein tolles Frühstück!

Heute Abend geht’s auf nach Neuseeland. Dort gibt es vermutlich keine frischen Papayas und Maracujas. Tschüss ihr Früchtchen, wir haben euch sehr genossen.


Team Awesome

Gestern war mein letzter Tag bei Layer 7 / CA Technologies. Es war eine tolle Zeit und ich bin sehr froh bei Layer 7 gelandet zu sein – wie ich später herausgefunden habe, eine der besten Firmen in Vancouver. Das Team war super, die Leute sehr kompetent und kreativ und es gab eigentlich immer was leckers zu Essen. Unser Projekt war sehr komplex und herausfordernd und ich habe noch nie mit so vielen Systemen und Technologien auf einmal hantiert. Aber wir hatten auch sehr viel Spaß und mit Hilfe unserer grandiosen DevOps ist es uns gelungen was nettes auf die Beine zu stellen – in der Amazon Cloud.

For our canadian friends: My time at Layer 7 / CA was amazing! Thank you so much to everyone for making this a truly remarkable and fun experience. I think a picture says more than a thousand words:

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Those who don’t get the reference, please click here…