Monatsarchiv: Dezember 2014

Mount Buffalo

Auf unserem Weg zur Küste sind wir durch das historische Städtchen Beechworth gekommen. Wir haben einen Halt eingelegt und die historischen Gebäude bewundert:

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On our way to the coast, we came through Beechworth, a nice historic town.

Dort gab es auch eine Telegraphenstation. Wir haben eine Nachricht für jemand ganz besonderen telegraphieren lassen:

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They even had an oldschool telegraph station! We sent a telegraph to a very special person.

Anschließend ging’s zum Mount Buffalo National Park. Dort haben wir eine kurze Wanderung zum „Monolithen“ gemacht, einem großen runden Felsbrocken:

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Out main destination for the day was Mt. Buffalo Nation Park. We did the hike to the „Monolith“, a big boulder on top of a hill.

Während wir den Rundumblick genossen haben, haben sich dort oben Reptilien in der Sonne gebadet:

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The 360° view up there was really nice and we saw reptiles bathing in the sun.

Danach waren wir bei einem Aussichtspunkt namens „The Gorge“, einer steilen Felswand:

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A viewpoint called „The Gorge“ provided spectacular views of a steep granite cliff with interesting rock formations.

Der weitere Streckenverlauf ging über eine schmale und kurvige Passstraße, die immer wieder grandiose Ausblicke auf die umliegenden Berge, die australischen Alpen, bot:

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The street kept on winding through the mountains and provided good views of the Australian alps.

So viel Wald.

Das geht:

  • Einfach die Touristenhochburgen hinter sich lassen und dann einen günstigen Zeltplatz sogar mit Internetzugang finden
  • Keine zwei Schlafsäcke für die Nacht mehr brauchen
  • Dass das Benzin hier, verglichen mit Neuseeland, fast lediglich die Hälfte kostet

Das geht nicht:

  • An Neujahr versuchen einen Zeltplatz zu finden, der nicht völlig ausgebucht ist
  • Einen Fussel auf dem Bildsensor der Kamera haben (der Fleck muss weg – zum Glück gibt’s Photoshop…)
  • Die Horden von Bremmen („March Flies“) in den Bergen

Blown away!

Wir waren im Kosciuszko National Park campen und wandern. In der Nähe unseres Zeltplatz haben wir unsere ersten Känguruhs gesehen. Leider sind sie immer vor uns davon gerannt – oder besser gesagt gehüpft. Rennen können Känguruhs nämlich nicht, aber hüpfen können sie extrem schnell, bis zu 80 kmh.

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The first kangaroos we’ve seen in the wild! Sadly they always hopped away as soon as we came.

Dann sind wir durch eine Sumpflandschaft spazieren gegangen.

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We went on a walk throug Mt. Kosciuszko’s marshlands.

Da haben wir noch mehr Känguruhs gesehen, wieder nur von der Ferne.

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And saw some more kangaroos. On the campground we put up our tent and it got litteraly blown away. Adventure! 🙂 Luckily it didn’t break.

Am Abend haben wir dann unser Zelt auf einem Campingplatz im Nationalpark aufgeschlagen. Da es extrem windig war, durften wir ihm dann während des Abendessens hinterher rennen. Das ist uns noch nie passiert. Richtiges Abenteuer-Campen. 🙂 Zum Glück hat es das Wegwehen gut überstanden.

Am Abend beim Zähneputzen hatten wir dann super viel Glück. Wir haben ein Känguruh mit Baby im Beutel gesehen!

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At night we were really lucky and saw a kangaroo mum with her baby in the pouch.

Am nächsten Tag sind wir dann auf dem Mt. Kosciuszko wandern gegangen.

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The next day we went for a hike on Mt Kosciuszko.

Mt. Kosciuszko ist der höchste Berg in Australien und da liegt tatsächlich Schnee. Sogar im Sommer.

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There is still some snow left up there. That is really the last thing I expected to see in Australia.

Wir haben die Wanderung bei strahlendem Sonnenschein und heftigem Wind angefangen. Nach ca. einer Stunde hatten wir dann Wolken und Sturmböen. Daher haben wir unsere Wanderung ein bisschen abgekürzt und sind nur zum Blue Lake gewandert und nicht, wie geplant, bis zum Gipfel.

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Because it was super windy we shortened our hike and only walked to the blue lake.

Wind und Wetter bedingt haben wir den Nationalpark dann verlassen und sind weiter gefahren. Sobald wir Mt. Kosciuszko hinter uns gelassen hatten wurde das Wetter wesentlich besser.

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As soon as we left the National Park the weather got better.

In der Gegend um den Nationalpark haben die Australier jede Menge Stauseen zur Stromgewinnung angelegt. Es musste sogar ein ganzes Dorf umziehen, und daher stammen auch die ganzen Bäume im Wasser.

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In the area the Australians built huge dams for clean electricity. A whole town had to move for the project.  That is also the reason for all the submerged trees.

 


Unter Tage

Am Sonntag sind wir von den Blue Mountains zu den Jenolan Caves gefahren. Die Höhlen sind mitten in der Pampa und die Straße dorthin ist schmal und kurvig. Nachdem man um die letzte Kurve biegt, sieht man diese riesige Öffnung im Felsen:

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On Sunday we went to the Jenolan caves. As you approach them, you see this huge opening in the rock which swallows the cars.

Zuerst dachten wir man parkt in den Höhlen, aber man fährt nur durch einen kurzen natürlichen Tunnel.

Die Höhlen sind sehr beliebt, aber zum Glück haben wir noch eine Eintrittskarte zum „Temple of Baal“ bekommen. Vom Parkplatz zu den Höhlen hat man Ausblick auf einen eindrucksvollen Steinbogen:

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The surroundings of the caves are beautiful. For example this arch.

Mit dem Kauf einer Eintrittskarte bekommt man auch zutritt zu den Nettle Caves und dem Devil’s Coachhouse, einer beeindruckenden offenen Höhle:

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Included in the price is the entrace to the Nettle Cave and the Devil’s Coachhouse, a big „daylight cave“

Während wir darauf gewartet haben dass unsere Tour beginnt, haben wir diese Papageien entdeckt:

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While waiting for our actual tour, we saw these parrots at the café, trying to get some of the crumbs on the floor.

Dann ging es unter die Erde, in den „Temple of Baal“. Nach einigen Stufen in die Tiefe, bekommt man tolle Kristallformationen zu sehen:

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Our cave tour took us into the „Templ of Baal“ where we saw stunning crystal formations.

Eine der beeindruckensten Formationen ist der Angel’s Wing:

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The most impressive crystal was the „Angel’s Wing“ – a huge wing shaped crystal of approx. 6m height.

Nach ca. 1 1/2 Stunden unter Tage war die Führung zu Ende. Auf dem Weg zurück zum Parkplatz hatten wir Glück und haben zwei Reptilien entdeckt:

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After our tour we went for a short walk and saw these lizards hanging out in the sun. Very stealthy guys! If they wouldn’t have moved we probably wouldn’t have seen them.

Gut getarnt! Hätten sie sich nicht bewegt, hätten wir sie nicht gesehen.

Das geht:

  • Höhlen mit wilden Kristallformationen
  • Wilde Tiere entdecken
  • Einen Aldi entdecken (und sich mit deutschen Naschereien eindecken)

Das geht nicht:

  • Denken in Australien wird’s warm, und dann hat es nachts < 10°C
  • Kakadukaka auf dem Zelt
  • Eine gut ausgebaute Straße die sich ohne Warnung in einer Kurve plötzlich in eine holprige Piste verwandelt

Blue Mountains

Gestern sind wir von Sydney in die Blue Mountains gefahren. Von der Großstadt dauert es circa 1,5 Stunden, dann ist man im Busch. Unser erster Spaziergang war zu den Wentworth Falls. Das sind die größten Wasserfälle in den Blue Mountains.

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Yesterday we drove from Sydney to the Blue Mountains. Our first little hike there was to the Wentworth Falls.

Unter einem der kleineren Wasserfälle kann man sogar baden.

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In this tiny part of the falls you can even go swimming.

Auf dem Weg zu den Wasserfällen hat man spektakuläre Aussichten auf das Jamison Valley.

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On the way back we had gorgeous views into the valley

Heute sind wir dann zum Echo Point gefahren um die Felsformation der drei Schwestern zu bewundern.

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Today we went to the stunning three sisters formation.

Dann sind wir ein Stück des Cliff Walks gegangen. Auch hier hatten wir schöne Aussichten auf’s Tal.

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Afterwards we walked a part of the cliff walk. Again we had stunning views.

Und wir haben merkwürdige Vögel getroffen. Die gibt es hier, wie in Neuseeland, massenweise.

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Australia has also a good share of unknown birds.

Weiter ging es, diesmal mit dem Auto, zu noch einem Aussichtspunkt.

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Then we drove a bit on and stopped for this view.

Und dann noch einer. 🙂

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And finally we arrived at our final destination: another lookout 🙂

Zurück auf dem Campingplatz musste ich dann noch die Kakadus fotografieren. Die machen hier jeden Abend und Morgen ein Riesengeschrei, sind aber immerhin hübsch (anders als die Hähne auf Hawaii).

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Back on our campground I had to take a picture of the cockatoos. They make a racket every morning and evening but at least they are pretty.

 


Hallo Sydney

Am Montag haben wir Mittelerde über ein Flugportal verlassen:

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On the 22nd we left middle earth via a flight portal.

In Sydney wurden wir von meiner Schwester und ihrem Mann abgeholt, wo wir auch die nächsten Tage verbracht haben. Die beiden haben uns die schönen Strände von Sydney gezeigt:

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We stayed with my sister and her husband who showed us the nice beaches of Sydney

Am Heiligabend haben wir die Innenstadt erkundet. Wir haben festgestellt dass Sydney eine ganze Menge hübscher alter Gebäude hat:

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Sydney’s downtown has a lot of nice of buildings.

Die großen Parks wurden von, uns unbekannten, Vögel abgegrast:

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The big parks are home to all kind of birds we don’t know.

Auch das markante Wahrzeichen von Sydney, das Opera House, haben wir gesehen:

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Sydney’s most iconic building: the Opera House with the Harbour Bridge in the background.

Am Abend ging’s dann mit meiner Schwester und ihrem Mann in den Gottesdienst bei Hillsong. Das ist eine riesige Gemeinde, die ihren Ursprung in Sydney hat. Der Gottesdienst war ein richtiges Feuerwerk. Am Ende kamen sogar ein Esel, drei Schafe und zwei Kamele durch den Saal gelaufen:

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For the christmas eve church service we went to Hillsong. It was quite different from christmas at Reality in Vancouver. Besides a donkey and three seep, they even had two real camels walking through the room.

Danach haben wir zu Abend gegessen. Dabei haben wir einer australischen Weihnachtstradition beigewohnt. Man hat eine Papierrolle und dann ziehen zwei Leute gleichzeitig an den Enden:

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An Aussie christmas tradition: you’ve got this paper roll and two people pull on either side. The roll opens with a big bang and out comes a paper crown and a cheesy word riddle.

Dann gibt es einen lauten Knall und heraus kommt eine Papierkrone und eine Rätselfrage. In etwa:

Was kommt dabei heraus wenn man eine Stereoanlage mit einem Kühlschrank kreuzt? Coole Musik.

Heute müssen wir die beiden dann leider vorerst wieder verlassen. Es war schön Weihnachten mal wieder mit Familie zu feiern.

Das geht:

  • Esther und Gibson besuchen!
  • Die vielen schönen Strände in Sydney
  • Ein paar Tage entspannen können

Das geht nicht:

  • Das Sydneys Busse keine Anzeige für die Haltestellen haben
  • In der Innenstadt Sydneys nach Haushaltswaren suchen
  • Vögel im Park füttern und dadurch das natürliche Gleichgewicht stören

Kawakawa und Auckland

Am Samstag sind wir vom hohen Norden Neuseelands nach Auckland aufgebrochen. Den Weg nach Süden sind wir an der Ostküste entlang gefahren. Leider war es ziemlich wolkenverhangen und verregnet, weshalb man von der Landschaft nicht sonderlich viel sehen konnte. Aber in Kawakawa haben wir trotzdem einen Stop eingelegt. Dort gibt es nämlich Toiletten zu besichtigen. Ja, ich war auch sehr begeistert, als mir Ursel von dieser Attraktion berichtet hat. Es handelt sich hierbei um Toiletten, die von dem bekannten Künstler Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurden:

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On our way from Northland to Auckland we stopped in Kawakawa to see… a washroom! Well, it’s a special one, created by (at least in Germany) famous artist Friedensreich Hundertwasser, who apparently spent the last third of his life in Kawakawa.

Hundertwasser hat anscheinend sein letztes Lebensdrittel in Kawakawa gelebt. Das merkt man an jeder Ecke. Das kleine Städtchen ist voll von netten Fassaden und hübschen Bürgersteigen:

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The town is very artsy and draws a lot of inspiration from Hundertwasser’s work. For example the Hunterwasser’esque mural was created by a school class in town.

Sogar eine alte Dampflock fährt am Wochenende durch die Ortschaft:

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It also has some historic features, like this old steam train running through town on weekends.

Gestern haben wir uns dann Auckland angeschaut. Zuerst ging’s auf den Mt. Eden, von wo man einen tollen Rundumblick auf Auckland hat (klicken zum vergrößern):

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Yesterday we went to see Auckland. We went up to Mt. Eden where you have a fantastic panorama over the city (click to enlarge).

Wie man sehen kann, ist die Stadt von allen Seiten von Wasser umgeben. Sehr beeindruckend!

Auch die Innenstadt sieht man von hier oben gut:

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Also the downtown core and the skyline can be seen very well.

Dann sind wir in die Innenstadt gelaufen, wo wir einen überdimensionalen Weihnachtsmann an einer Kaufhausfassade gesehen haben:

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In downtown, we saw this gigantic Santa Claus on a storefront. But still, with more than 20°C and lots of sun we don’t feel too christmassy…

Trotzdem will bei uns bei über 20°C einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen (nicht dass wir uns über das gute Wetter beschweren wollten).

Dann ging’s noch kurz zum Hafen:

This nice building is the ferry terminal of Auckland.

Nette Stadt, die uns tatsächlich ein bisschen an Vancouver erinnert hat. In ein paar Stunden geht’s dann weiter nach Sydney.

Das geht:

  • Kleine Künstlerstädtchen voller kreativer Leute
  • Auckland: umgeben von Ozean und gespickt mit kleinen Vulkanhügelchen – sehr hübsch!
  • In einem Bett ausschlafen können

Das geht nicht:

  • Vor der Hundertwasser-Toilette stehen und nicht auf’s Klo müssen
  • Nach einer speziellen Schokoladensorte suchen und sie nicht finden
  • Noch in der Küche sitzen und frühstücken, wenn diese zum putzen geschlossen wird

Drecksau(s)en

Gestern haben wir direkt am Strand übernachtet. Das lädt natürlich zu einem frühmorgendlichen Spaziergang am Strand ein.

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First thing in the morning we went to the beach for a stroll.

Witzigerweise waren da auch Autos auf dem Strand unterwegs. Das macht man wohl so auf dem 90 Miles Beach. Es gibt sogar Tourbusse die am Strand entlang fahren.

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But we were not alone, there were also some cars. Apparently that’s what you do, you drive along 90 miles beach.

Nach unserem Spaziergang sind wir dann zu den Te Paki Sanddünen aufgebrochen. Eine der Touristenattraktionen dort ist Sandboarden. Das wollte ich dann natürlich gleich ausprobieren. Also ging es in Socken (wegen dem heissen Sand) und mit geliehenem Board die riesigen Dünen hoch.

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Then we drove to the Te Paki sand dunes to sandboard.

Um sie dann mit vollem Karacho wieder runter zu sausen.

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I loved it but it is also super scary! I had to scream my first ride down, because I was so scared.

Das erste mal musste ich vor lauter Adrenalin schreien. Das war aufregender als jede Achterbahnfahrt. Beim zweiten Mal wusste ich dann schon dass man wie eine Rakete den Berg hinunter saust. Und mit jedem weiteren Mal hatte ich mehr Spaß.

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But with each time it became more fun.

Wir sind auch auf einen Dünengipfel gestiegen und haben die Aussicht von dort genossen. Sieht mehr nach Sahara als nach Neuseeland aus.

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We also hiked up a peak and had a gorgeous view. Looks somehow more like the desert than New Zealand.

Auf der anderen Seite fließt ein kleiner Fluß durchdie Dünen. Das ist auch der Zugang zum 90 Mile Beach. Man fährt durch das Flußtal zum Strand.

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On the other side there is a little river going through the dunes. That is also the entrance for everybody who wants to drive along the 90 miles beach.

Sehr schön ist auch die kleine Steinbogen-Insel.

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Really pretty is also the little island arch.

Nach einem super Sanddünenerlebnis sind wir zum Cape Reinga aufgebrochen. Auf der Strecke hatten wir schon sehr schöne Aussichten.

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After the Te Paki sand dunes we drove to Cape Reinga. On the way there we had stunning views.

Und das Cape an sich ist einfach nur der Hammer.

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And the Cape itself is also really stunning.

Hier treffen der Pazifik und der Tasmanische Ozean aufeinander. Und man kann eine „Wellenlinie“ mitten im Meer sehen.

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Cape Reinga is where the Tasman and the Pacific ocean meet. You can see a wave line in the middle of the ocean.

Und einfach die schöne Küste genießen.

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And the coastline is just so beautiful.

Auf unserem Weg zurück zum Campground haben wir dann noch an einem weißen Sandstrand Halt gemacht. Der Sand hier ist so fein dass man an Puder erinnert wird.

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On our way back we stopped at a white sand beach with sand as fine as powder.