Monatsarchiv: April 2013

Mädchenklo

Wie Achim schon erzählt hat waren wir am Wochenende im Steamworks. Und abgesehen vom Bier gibt es da noch eine andere Attraktion: das Mädchenklo.

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Zuerst war ich der Meinung, das wäre die Tür zur Behinderten-Toilette, weil die Tür so groß war. Aber dann habe ich festgestellt dass es ein ganz spezielles Mädchenklo ist. Für alle unzertrennlichen Freundinnen. 🙂 Hinter der extra großen Tür kommen diese zwei Toiletten mit halbhoher Trennwand. Ich fand das ganze so witzig dass ich für ein Foto zurück musste.

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Steamworks Brew Pub

Eine nette Kneipe in Vancouver ist das Steamworks. Die Brauerei, mit angeschlossenem Pub, liegt gleich neben der Waterfront Station in Gastown:

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Es gibt hier verschiedene Biersorten zu bestellen, alle von der Hausbrauerei. Wenn man sich nicht entscheiden kann, bestellt man am besten das Steamworks Taster Pack:

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Das besteht aus fünf verschiedenen Bieren mit je 1/5 Pint. Das ist praktisch, man kann alle Sorten schön durchprobieren. Das Essen ist auch ganz lecker, die Preise jedoch etwas überdurchschnittlich. Für $13,99 bekommt man z.B. diesen California Chicken Burger:

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Der hat, anstatt einer Rinder-Frikadelle, ein Putenschnitzel drin. Sehr lecker!


Übernahme

Da ist man mal ein langes Wochenende weg und schon passieren die dollsten Dinge. Wie ich am Dienstag Morgen erfahren habe wird Layer 7 demnächst von CA Technologies übernommen. Man darf gespannt sein was das alles bedeutet. Ich werde wohl bald 13.000 neue Kollegen auf der ganzen Welt haben.

Unser Logo auf der Layer 7 Website ist auf jeden Fall schonmal farblich an das CI von CA Technologies angepasst:

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Dann kann’s ja losgehen!


Noch blauere Seen

Heute morgen hat uns die Strecke nach Vancouver am Seton Lake vorbeigeführt, einem tiefblauen See bei Lillooet:

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Wie man sehen kann hatten wir strahlend blauen Himmel – yeah! Als es dann auf Whistler zuging, waren manche Seen doch tatsächlich noch mit einer dünnen Eisschicht bedeckt:

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Am Tantalus Viewpoint, einem Aussichtspunkt am Highway #99 nördlich von Squamish, hat man eine grandiose Aussicht auf die Berge:

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Eigentlich wollten wir dann noch auf den Stawamus Chief, um nach dem steilen Anstieg die spektakuläre Aussicht auf den Howe Sound zu geniessen. Allerdings gab es da gerade Bauarbeiten an den Wanderwegen, weshalb unser Plan vereitelt wurde. Und somit war unser kleiner Rundtrip ins Okanagan Valley schon wieder vorbei.


Berge, Seen und wilde Tiere

Als wir heute Morgen von Kelowna in den Myra-Bellevue Provincial Park aufgebrochen sind, haben wir nicht schlecht gestaunt dass dort plötzlich Schnee lag. In dem Park gibt es eine stillgelegte Eisenbahnstrecke, die entlang des Myra Canyon verläuft. Man geht über historische Eisenbahnbrücken die nach einem großen Waldbrand wieder restauriert wurden:

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Wieder unten im Tal ist das Wetter im Laufe des Tages aufgeklart sodass wir am Kalamalka Lake herrlich blauen Himmel hatten:

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Man konnte dort auch verschiedenste Vogelarten beobachten, wie z.B. diesen Raubvogel:

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Er hat gerade etwas verspeist. Vielleicht den kleinen Bruder dieses Murmeltieres:

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Das Wetter war auf jeden Fall grandios und der See mit seinem, fast schon türkisblauen, Wasser der Hammer:

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Weiter entlang am See haben wir dann noch einen sehr langen Zug gesehen (geschätzt über 200 Waggons). Um ihn ganz auf’s Bild zu bekommen mussten wir ein Panorama aus mehreren Bildern zusammensetzen (klicken zum vergrößern):

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Er geht vom einen Ende des Bilds bis zum anderen…

Am Marble Canyon haben wir diese Kanufahrer vor netter Bergkulisse entdeckt:

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Könnte fast aus einem Kanada-Reiseprospekt sein. 😉

Weiter ging’s dann nach Süden Richtung Lillooet:

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Kurz vor Lillooet haben wir einen Kojoten am Straßenrand gesehen. Leider war er etwas scheu und ist gleich abgehauen. Deshalb konnten wir ihn nur von hinten fotografieren:

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Nach einem langen und eindrucksreichen Tag sind wir dann endlich in Lillooet angekommen:

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Von Osoyoos nach Kelowna

Heute morgen sind wir erstmal auf einen  Berg bei Osoyoos gefahren. Dort gibt es einen Aussichtspunkt von dem man die „Pocket Desert“ nochmal schön von oben betrachten kann:

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Erinnert stellenweise fast schon ein bisschen an Nevada…

Danach ging’s los nach Norden Richtung Penticton (ganz wichtig: mit Betonung auf dem „i“!). Dort in der Nähe gibt es ein Dorf namens Naramata, das uns von einer Freundin empfohlen wurde. Es handelt sich dabei um ein Weinbaudorf am Ufer des Okanagan Lake:

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Dort war gerade Flohmarkt-Tag und alle möglichen Leute haben ihre Sachen verkauft. Am besten gefallen hat mir der Stand mit diesem alten Truck:

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Vor allem die Skateboards als Stoßstange sind wirklich ein ganz große Nummer.

Der nächste Halt war bei den Ornamental Gardens in Summerland. Natürlich gab’s da, aufgrund der Jahreszeit, noch nicht so viele spektakuläre Pflanzen zu bestaunen. Aber die ein oder anderen netten Blüten konnte man schon sehen:

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Einen spektakulären Aussichtspunkt haben wir danach auf dem Giant’s Head in Summerland besucht. Man kann über eine ziemlich steile, sich in engen Serpentinen windende, einspurige Straße fast bis zum Gipfel hochfahren. Wenn einem ein Auto entgegenkommt kann man nur hoffen dass man gerade bei einer der wenigen Ausweichbuchten ist. Ansonsten heisst es mehrere hundert Meter rückwarts die Serpentinen zurück fahren, denn zwei Autos haben da nicht nebeneinander Platz. Oben angekommen sind uns erstmal ein paar Kanadier mit einem Gewehr und einem Bogen bewaffnet entgegengesprungen gekommen. Sie haben uns dann erklärt dass es sich nur um ein Luftgewehr handelt und dass wir sie nicht für Verrückt halten sollen. Sie sind wohl auf den Berg gekommen um ein bisschen ungestört rumzuballern. Leider war es da oben ein bisschen wolkenverhangen und verregnet, weshalb der Aussichtspunkt sein ganzes Potential leider nicht entfalten konnte:

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Eine ganz andere Sache, die mich jedoch schon die ganze Zeit über beschäftigt, ist der Schlüsselbund den wir zu unserem Mietwagen bekommen haben:

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Drei Schlüssel und zwei Fernbedienungen. Soweit, so gut. Aber warum macht man die Dinger dann an einen Bund den man nicht öffnen kann? Man kann die Schlüssel nicht aufteilen und in die Hosentasche passt das Riesenknäuel auch nicht mehr wirklich. Die Antwort darauf kennen wohl nur die Kanadier…


Kanadische Wüste

Wir sind gestern von Vancouver aufgebrochen um ein verlängertes Wochenende im Okanagan Valley zu verbringen. Das ist ein Wüstengebiet („pocket desert“) nahe der US Grenze östlich von Vancouver. Unser erster Halt war in Hope. Die Haupt-Sehenswürdigkeit dort sind die Othello Tunnels im Coquihalla Provincial Park. Das sind alte Eisenbahntunnel die mittlerweile wegen Steinschlaggefahr stillgelegt wurden. Leider hat sich deren Zustand so sehr verschlechert dass man nun auch nicht mehr als Fussgänger durchlaufen kann:

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Nach dem kleinen Ausflug zu den Tunnels ging’s dann auf nach Osten in Richtung Osoyoos. Unterwegs passiert man die Kaskadenkette (Cascade Range):

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Zwischen lauter Salbeibüschen standen ein paar Blumen als Farbtupfer:

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Und im Hintergrund schneebedeckte Berggipfel:

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Als wir dann nach ein paar Stunden Fahrt in Osoyoos angekommen sind, konnten wir die wüstenhaften Züge der Gegend mit ihren kargen Felsen schon deutlich erkennen:

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Allerdings befindet sich dort auch ein riesiger See, sodass sich das Gebiet perfekt für den Obstanbau eignet. Leider waren wir aber noch zu früh im Jahr für frisches Obst.

Am Ortsrand befindet sich das Nk’mip Desert Cultural Center. Das ist ein Zentrum der Indianer, das Besucher über das Leben im Okanagan Valley aufklärt:

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Das Okanagan Valley ist auch bekannt für seinen Wein. An einem Rebpfosten haben wir dieses Warnschild gesehen:

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Wie es sich für eine Wüste gehört, gibt es auch hier Klapperschlangen. Uns ist jedoch keine über den Weg gelaufen.